Regionalpolitik: ERT setzt dem Kanton Druck auf

Entwicklungsraum Thun

Mehr Geld oder eine eigene Regionalkonferenz: Das fordert die Leitung des Entwicklungsraums Thun vom Kanton.

«Die Zeit ist reif, das sistierte Gesuch für eine Regionalkonferenz Thun aus der Schublade zu holen und zu beantworten», findet ERT-Präsident Niklaus Röthlisberger.

Marco Zysset@zyssetli

Pro Einwohner im Einzugsgebiet des Entwicklungsraums Thun (ERT) bezahlt der Kanton 15 Rappen an den Verein, damit dieser diverse regionale Planungsauf­gaben übernimmt. An die Regionalkonferenz Bern-Mittelland schüttet der Kanton 84 Rappen pro Kopf aus, an die Regionalkonferenz Emmental 93 Rappen und an die Regionalkonferenz Oberland-Ost 1.06 Franken. «Der ­massive Unterschied bei den Kantonsbeiträgen an die Regionalkonferenzen und Planungsregionen ist sachlich nicht gerechtfertigt und gefährdet das gute Einvernehmen unter den Regionen sowie zwischen Kanton und Regionen», schreiben nun Niklaus Röthlisberger und Manuela Gebert als Präsident und Geschäftsleiterin des ERT in einem Brief an den Regierungsrat.

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