Thun

Verkehr – fürs Erste beruhigt

ThunDie Baustellen und Staus im Sommer 2017 wirken nach. Der Thuner Stadtrat befasste sich mit einem Vorstoss dazu. Fazit: Es stehen schwierige Zeiten bevor. Doch die Emotionen gingen nicht mehr hoch.

Immer wieder staute sich letzten Sommer der Verkehr in der Thuner Innenstadt aufgrund von Baustellen.

Immer wieder staute sich letzten Sommer der Verkehr in der Thuner Innenstadt aufgrund von Baustellen. Bild: Patric Spahni

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Als teilweise «sehr ärgerlich» beurteilte die SVP/FDP-Stadtratsfraktion in einer Interpellation die Verkehrssituation im Sommer 2017 in der Thuner Innenstadt. Zur Erinnerung: Unter anderem aufgrund des Umbaus des Gui­sanplatzes kam es wiederholt zu Verkehrsbehinderungen und Staus.

SVP-Stadtrat Philipp Deriaz sprach von einem «späten Rückblick, der dazu dienen soll, in die nahe Zukunft zu schauen». Informationstechnisch habe der Gemeinderat nach dem Sommer 2017 stark aufgerüstet, lobte er. Im Hinblick auf die anstehenden Baustellen etwa am Berntorkreisel sagte Deriaz: «Es kommen drei schwierige Jahre auf uns zu – da müssen wir jetzt durch.» Und: Nach Abschluss der Bauarbeiten müsse eine Neubeurteilung des Einbahnregimes erfolgen.

Sandra Rupp (SP) betonte: «Die Situation im letzten Sommer ist nicht vergleichbar mit dem Endzustand.» Sie wies ebenso wie Alois Studerus von der Fraktion der Mitte darauf hin, dass es an allen Verkehrsteilnehmern sei, das Verhalten anzupassen. «Wir müssen die Zukunft abwarten und Erfahrungen sammeln», führte Studerus aus.

Empfänglich für Vorschläge

Bauvorsteher Konrad Hädener (CVP) erklärte im Hinblick auf die im April anlaufenden Bauarbeiten: «Wir machen alles Erdenkliche, um Verkehrsbehinderungen zu verhindern. Und wir sind immer sehr empfänglich für Hinweise, was man besser machen könnte.» Die intensive – und «ungemütliche» – Bauzeit betrage zweimal fünf Monate jeweils von April bis September 2018 und 2019. Danach folgen noch Umgestaltungsarbeiten an den Innenstadtachsen – «da gehen wir davon aus, dass die Auswirkungen wesentlich weniger gravierend sein werden». (Thuner Tagblatt)

Erstellt: 16.02.2018, 11:09 Uhr

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