Blumenstein

Vom Stall zum Begegnungszentrum

BlumensteinAb dem 10. November hat die Kirchgemeinde Blumenstein-Pohlern ein Begegnungszentrum: Dann wird die renovierte Pfrundscheune eingeweiht.

Der grosse Saal mit Galerie im Obergeschoss der Pfrundscheune Blumenstein: Die Arbeiter befinden sich im Endspurt – am 10.November muss alles für die Einweihung bereit sein.

Der grosse Saal mit Galerie im Obergeschoss der Pfrundscheune Blumenstein: Die Arbeiter befinden sich im Endspurt – am 10.November muss alles für die Einweihung bereit sein. Bild: Marc Imboden

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Rund ein Jahr ist es her, dass die 1732 erstellte Pfrundscheune bei der Kirche Blumenstein noch gemäss ihrer eigentlichen Bestimmung als Stall für die Rinder eines Landwirtes genutzt wurde. Denn bis vor etwa 100 Jahren waren die Dorfpfarrer auch selbstversorgende Landwirte, und die Pfrundscheunen dienten ihnen als Ökonomiegebäude.

Weil die Kirchgemeinde Blumenstein-Pohlern mehrere Projekte für ein Begegnungszentrum im Dorf nicht realisieren konnte, beschloss sie, die Pfrundscheune für 1,7 Millionen Franken entsprechend umzubauen. Das Gebäude ist zurzeit zwar noch eine Baustelle, «aber bis zur Einweihung am 10.November werden wir fertig sein», verspricht Kirchgemeindepräsident Hans Häusler.

Unter Leitung der Architekten Willi Schranz (Steffisburg) und Adrian Bühler (Thun) entstand im Erdgeschoss ein Gruppenraum, in dem beispielsweise der KUW-Unterricht durchgeführt werden kann, sowie ein Foyer, WC, eine Küche und Abstellräume. Im Obergeschoss befindet sich das Herzstück des Begegnungszentrums: der grosse, mit Beamer und Leinwand ausgerüstete Saal für rund 100 Personen, der – je nach Anlass – anders bestuhlt werden kann.Weitere 25 Besucher finden auf der Galerie Platz.

Keine Vergrösserung des Gebäudevolumens

Da die Pfrundscheune zusammen mit Kirche und Pfarrhaus eine einheitliche Gebäudegruppe bildet und als schützenswert eingestuft ist, schauten die Denkmalpflege und das Amt für Gemeinden und Raumordnung den Bauherren genau auf die Finger. «Wir erhielten die Baubewilligung nur, weil dadurch das Gebäude erhalten bleibt», sagt Adrian Bühler. «Wir hatten aber die Auflage, das Gebäudevolumen nicht zu vergrössern.» Die einzige Ausnahme bildet ein Steg auf der Rückseite der Scheune, über welchen das Obergeschoss für Rollstuhlfahrer zugänglich wird. Die Stahlkonstruktion dient im Notfall auch als Fluchtweg.

Originalgetreu – also nicht ganz exakt

Die inneren Strukturen wie Ställe und Tenn blieben erhalten. «Zwei Innenmauern waren aber nicht mehr zu retten, weshalb wir sie originalgetreu wieder aufgebaut haben», sagt Willi Schranz. «Originalgetreu bedeutet hier, dass sie nicht ganz exakt erstellt wurde», ergänzt Hans Häusler. Wer genau hinsieht, erkennt, dass nicht alle Backsteine genau waagrecht liegen, was auch für jene Mauern gilt, die erhalten werden konnten.

Einweihung der Pfrundscheune bei der Kirche Blumenstein am Sonntag, 10.November: Gottesdienst um 9.30 Uhr; Begrüssung, offizielle Eröffnung, Ansprachen und Apéro riche ab 11 Uhr.

Führungen mit den Architekten 13 Uhr (Adrian Bühler) und 13.30 Uhr (Willi Schranz). Bis 16 Uhr gemütliches Beisammensein mit Darbietungen von Flöten- und Trachtengruppe. (Berner Oberländer)

Erstellt: 30.10.2013, 10:19 Uhr

Über diesen Steg erreichen Rollstuhlfahrer den grossen Saal. (Bild: Marc Imboden)

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