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Weniger Staus dank mehr steuerbaren Signalen?

Neue, steuerbare Signale sollen den Stau zwischen Thun und Bern verringern. Die Installationsarbeiten beginnen nächste Woche.

Stau auf der A6 zwischen Bern und Thun? Ein häufiges Bild. Nun soll dagegen vorgegangen werden.
Stau auf der A6 zwischen Bern und Thun? Ein häufiges Bild. Nun soll dagegen vorgegangen werden.
ASTRA
Dank einer dynamischen Geschwindigkeitsbegrenzung soll bei Stau näher aufgeschlossen werden können.
Dank einer dynamischen Geschwindigkeitsbegrenzung soll bei Stau näher aufgeschlossen werden können.
ASTRA
So soll der Verkehr bald wieder flüssiger laufen. Ende Oktober soll das System bereits zur Anwendung kommen.
So soll der Verkehr bald wieder flüssiger laufen. Ende Oktober soll das System bereits zur Anwendung kommen.
ASTRA
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Die meisten Staus auf dem Nationalstrassennetz sind auf Verkehrsüberlastung zurückzuführen. Um den Verkehr auch in den Spitzenzeiten möglichst lange flüssig zu halten, setzt das Bundesamt für Strassen (Astra) unter anderem auf Verkehrsmanagementmassnahmen.

Eine solche Massnahme ist ein System zur Geschwindigkeitsharmonisierung und zur Gefahrenwarnung (GHGW). Die Geschwindigkeitsharmonisierung funktioniert mittels einer verkehrsabhängigen Regelung des Tempolimits. Bei starkem Verkehrsaufkommen wird es schrittweise auf 100 oder 80 Kilometer pro Stunde gesenkt. Damit steigt die Leistungsfähigkeit der betreffenden Strasse. Das System kann auch vor Gefahren warnen. Das Prinzip der Geschwindigkeitsharmonisierung wird heute auf den Schweizer Nationalstrassen bereits auf rund 345 Kilometern Länge angewandt. Dieses Jahr kommen zwei weitere Abschnitte hinzu: die A 14 Rütihof–Rotsee und die A 6 zwischen Muri und Thun-Nord. Dies teilt das Astra mit.

An 31 Standorten

Auf der A 6 ist ein entsprechendes System in Fahrtrichtung Bern ab Rubigen bereits installiert. «Diese Strecke ist aber relativ kurz und heute derart stark überlastet, dass das System Staus kaum mehr vermeiden kann», schreibt das Astra. Zudem ist der Perimeter zu klein: Staus beginnen meist schon weit vor dem Anschluss Rubigen. In Fahrtrichtung Bern wird das GHGW-System deshalb bereits nach dem Allmendtunnel in Thun installiert. In der Gegenrichtung wird das System zwischen Muri und Thun in Richtung Oberland eingerichtet. Es besteht aus dynamisch gesteuerten Signalen, die an Stahlportalen oder an Brücken über der Autobahn angebracht werden. Vor­gesehen sind total 31 Standorte, davon 16 in Fahrtrichtung Thun und 15 in Fahrtrichtung Bern. Die Installationsarbeiten beginnen am 7. August und dauern bis Ende Oktober 2017.

SDA/cla

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