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Ab ins La La Land und in andere Filmwelten

Am Sonntag beginnt das Aarekino beim Restaurant Zündkapselfabrik. Bis 23. Juli flimmern 15 Filme über die Leinwand. Alle haben Ungewöhnliches zu bieten...

Synchronschwimmen auf dem Trockenen: Szene aus dem Film «La La Land», der am 15. Juli im Aarekino gezeigt wird.
Synchronschwimmen auf dem Trockenen: Szene aus dem Film «La La Land», der am 15. Juli im Aarekino gezeigt wird.
zvg/Dale Robinette

Wenn Florence Foster Jenkins, Jackie und – usgrächnet! – Gähwilers ein ganzes halbes Jahr lang im La La Land die göttliche Ordnung aufrechterhalten und dann mit unerkannten Heldinnen ein Frühstück bei Monsieur Henri geniessen, bis der grosse Sommer kommt, kann das alles nur eines bedeuten: Es ist Aarekino-Zeit!

Verpackt in den Anfangszeilen sind die Namen von 9 der 15 Filme, die bis 23. Juli im Rahmen des Film-Open-Airs beim Restaurant Zündkapselfabrik an der Uttigenstrasse gezeigt werden. Das 6. Aarekino bietet auf der Tribüne 252 Plätze – 40 weniger als in den Vorjahren. Die Reduktion geschah nach entsprechenden Rückmeldungen aus dem Publikum zugunsten des Komforts.

Auf der Restaurantterrasse stehen zudem 90 gedeckte Plätze zur Verfügung. Dort wird ein zum jeweiligen Film passendes Menü serviert. Ein Snackangebot gibt es auch für alle anderen Besucher. Filmbeginn ist um 21.45 Uhr – gespielt wird bei jedem Wetter.

Von Weltpremieren an speziellen Orten über Bedingungen von Regisseuren bis zu exzessiven Pianostunden

9. Juli: «SMS für dich» (Romanze, D 2016). Wussten Sie, dass die in Ostberlin geborene Schauspielerin Karoline Herfurth, die mit «SMS für dich» ihr Regiedebüt gab, einst Zirkus machte? Sie trat jahrelang im Berliner Kinderzirkus Cabuwazi (steht für «Chaotisch bunter Wanderzirkus») auf.

10. Juli: «Mein Blind Date mit dem Leben» (Komödie, D 2017). Wussten Sie, dass der Film die wahre Geschichte von Saliya Kahawatte erzählt? Als 15-Jähriger ging dessen Sehvermögen innert Monaten auf 5 Prozent zurück. Er lernte alltägliche Abläufe auswendig und verschwieg jahrelang sein Handicap...

11. Juli: «Frühstück bei Monsieur Henri» (Komödie, F 2015). Wussten Sie, dass in diesem köstlichen französischen Film eine Schweizerin ihren ersten grossen Kinoauftritt hatte? Noémie Schmidt stammt aus Sitten, studierte Theater in Brüssel, zog schliesslich nach Paris, wo sie den Durchbruch schaffte.

12. Juli: «Jackie» (Drama, USA 2016). Wussten Sie, dass der chilenische Regisseur Pablo Larraín nur eine Bedingung stellte, um bei «Jackie» mitzumachen? Nämlich, dass Natalie Portman die Rolle von Jacqueline Kennedy spielt. «Sie hat eine ähnliche Eleganz, Kultiviertheit und Intelligenz wie Jackie», sagte Larraín.

13. Juli: «Ein ganzes halbes Jahr» (Liebesfilm, USA 2016). Wussten Sie, dass der Film über eine Pflegerin, die sich in ihren gelähmten Patienten verliebt, auf einem Roman von Jojo Moyes basiert? Als der Trailer veröffentlicht wurde, schoss das Buch von Platz 141 auf Platz 3 der Bestsellerliste von «USA Today».

14. Juli: «Der grosse Sommer» (Komödie, CH 2016). Wussten Sie, dass der Film seine Weltpremiere im Dezember 2015 in . . . Tokio feierte? Ex-Schwinger Anton Sommer – Mathias Gnädinger in seiner letzten Rolle – reist im Film mit dem Enkel seiner Vermieterin nach Japan. Es ist Sommers erste Auslandreise.

15. Juli: «La La Land» (Musicalfilm, USA 2016). Wussten Sie, dass Hauptdarsteller Ryan Gosling für den Film Pianostunden nahm und wie ein Verrückter übte? Als die Dreharbeiten begannen, konnte Gosling alle Pianosequenzen, die im Film zu ­sehen sind, selber spielen – ein «Hand-Double» war nicht nötig.

16. Juli: «Florence Foster Jenkins» (Biografie/Drama, GB 2016). Wussten Sie, dass Hugh Grant eigentlich gar nicht mehr in Filmen spielen wollte? Er sagte, er habe in «Florence Foster Jenkins» mitgemacht, um mit Meryl Streep arbeiten zu können. Diese erhielt für ihre Rolle die 20. Oscarnomination.

17. Juli: «Vier gegen die Bank» (Krimikomödie, D 2016). Wussten Sie, dass «Vier gegen die Bank» die erste deutsche Kino­produktion von Regisseur Wolfgang Petersen seit «Die unendliche Geschichte» (1984) ist? Die Komödie ist von Petersens gleichnamigem Fernsehfilm aus dem Jahr 1976 inspiriert.

18. Juli: «Lion» (Drama, Aus­tralien 2016). Wussten Sie, dass die «Lion»-Produzenten Andrew Fraser und Shahen Mekertichian vier Jahre lang am Film arbeiteten? Sie weigerten sich stur, die Handlung von Australien in die USA zu verlegen, was ihnen diverse Absagen von US- Produktionsfirmen eintrug.

19. Juli: «Die göttliche Ordnung» (Komödie, CH 2016). Wussten Sie, dass Marie Leuenberger für ihre Rolle beim New Yorker Tribeca Film Festival als «Best Actress in an International Narrative Feature Film» ausgezeichnet wurde? Ihre Performance sei «geduldig, intelligent und anmutig», urteilte die Jury.

20. Juli: «The Light Between Oceans» (Romanze/Drama, USA 2015). Wussten Sie, dass Regisseur Derek Cianfrance verfügte, dass die Hauptdarsteller Michael Fassbender and Alicia Vikander auf dem Filmset sechs Wochen lang wirklich zusammenleben? Das hatte Folgen: Die beiden wurden im realen Leben ein Paar.

21. Juli: «Hidden Figures» (Drama, USA 2017). Wussten Sie, dass Taraji P. Henson die 98-jährige Ex-Nasa-Mathematikerin Katherine Johnson, die sie im Film spielt, traf und mit ihr über die Rolle diskutierte? Johnson war erfreut, wunderte sich aber, warum jemand einen Film über ihr Leben machen wollte...

22. Juli: «Now You See Me 2» (Thriller, USA 2016). Wussten Sie, dass die Filmfigur Walter Mabry sagt, er habe als Schüler mit Magie herumgetüftelt? Witzig daran: Mabry wird von Daniel Radcliffe gespielt, der sich in den acht «Harry Potter»-Filmen ja tatsächlich mehr als intensiv mit Magie beschäftigte...

23. Juli: «Usgrächnet Gähwilers» (Komödie, CH 2016). Wussten Sie, dass die Hauptperson Ralph Gähwiler ein fiktiver FDP-Politiker in Muri ist – und bei der FDP Muri nach Erscheinen des Films tatsächlich Anrufe eingingen, wer dieser Gähwiler sei und ob man ihn wählen könne?

Tickets und Infos: www.aarekino.ch; Quellen für die Filmfakten: Wikipedia, Internet Movie Database u.a.

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