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Ab Montag entsteht hier ein Kreisel

Die Stadt Thun beginnt am Montag mit den Bauarbeiten für einen neuen Kreisel an der Einmündung des Mooswegs in die Strättligenstrasse.

Ab dem 20. August baut die Stadt an der Kreuzung der Strättligenstrasse (im Vordergrund) mit dem Moosweg einen neuen Kreisel.
Ab dem 20. August baut die Stadt an der Kreuzung der Strättligenstrasse (im Vordergrund) mit dem Moosweg einen neuen Kreisel.
Michael Gurtner

Das Gewerbegebiet am Moosweg ist gemäss der Stadt Thun ein «Arbeitsschwerpunkt von regionaler Bedeutung». Die Strättligenstrasse wiederum wird täglich im Schnitt von rund 10'000 Fahrzeugen befahren. Ihre Bedeutung als wichtige tangentiale Achse im Verkehrsnetz hat nach der Inbetriebnahme des Bypass Thun-Nord noch zugenommen.

Dort, wo die beiden Achsen zusammentreffen, entsteht ab dem kommenden Montag, 20. August, ein neuer Kreisel von 28 Metern Durchmesser. Dies hat die Stadt Thun am Donnerstag mitgeteilt. Der heutige T-Knoten Strättligenstrasse– Moosweg stosse an seine Grenzen, deshalb brauche es den Kreisel. «Nebst der Erhöhung der Leistungsfähigkeit kann so auch die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden verbessert werden», heisst es.

Um das Projekt zu ermöglichen, musste vorgängig die entsprechende Strassenüberbauungsordnung angepasst und vom Amt für Gemeinden und Raumordnung bewilligt werden. Dies geschah im Juli. «Gegen das Strassenbauprojekt gingen keine Einsprachen ein, womit es nun rechtskräftig bewilligt ist», schreibt die Stadt.

Temporäre Umfahrung

Am Montag starten nun zunächst die vorbereitenden Arbeiten. Ab Anfang September wird dann eine temporäre Umfahrungsstrasse erstellt, «die ab der zweiten Monatshälfte befahren werden kann», ist in der Mitteilung zu lesen. Diese Strasse erlaube es, dass die Strättligenstrasse «während der gesamten Bauzeit in beide Richtungen befahrbar ist und der Moosweg mit den dahinterliegenden Gewerbe- und Wohnstandorten zugänglich bleibt».

Die Stadt will Verkehrsbehinderungen auf ein Minimum beschränken. Falls nötig wird zu den Stosszeiten zusätzlich ein Verkehrsdienst eingesetzt. Wenn das Wetter mitspielt, sind sämt­liche Arbeiten bis Dezember abgeschlossen, sodass der Kreisel ­Ende Jahr in Betrieb sein wird.

Der Stadtrat hatte im Oktober 2017 einen Kredit über 735'000 Franken für den Bau des Kreisels mit 24 zu 9 Stimmen bewilligt.Widerstand gab es vor allem aus dem linken Lager, das von einer «Luxuslösung» sprach. Nochmals denselben Betrag sprach der Gemeinderat in eigener Kompetenz für die Strassensanierung.

(pd/gbs)

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