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AEK Bank 1826 segelt im Aufwind

Die Thuner AEK Bank 1826 ist auf Kurs. Die Bilanzsumme hat sich weiter erhöht, auf 4,2 Milliarden Franken.

«Wir sind schon etwas stolz auf das Ergebnis», bilanzierte Markus Gosteli, Vorsitzender der Geschäftsleitung der AEK.
«Wir sind schon etwas stolz auf das Ergebnis», bilanzierte Markus Gosteli, Vorsitzender der Geschäftsleitung der AEK.
Patric Spahni/Archiv

«Wir sind erfolgreich unterwegs», sagte Cajetan Maeder, Verwaltungsratspräsident der AEK Bank 1826. Er sprach an der Generalversammlung am Samstag in Thun vor den 557 anwesenden Genossenschaftern das Jahresergebnis 2018 an. Zwar liege das Wachstum im Vergleich prozentual tiefer als im Vorjahr. Vorab Margendruck im Zinsdifferenzgeschäft, dem Kern der AEK Bank, führte er als einen der Gründe auf. «Die Bank jedenfalls segelt im Wind, wir sind auf Kurs unserer Strategie, und dies ist sehr motivierend», hielt der Verwaltungsratspräsident fest.

Jubiläum im 2026

Die Zahlen sprechen dieselbe Sprache. Die Bilanzsumme hat sich um über 3 Prozent auf über 4,2 Milliarden Franken erhöht. Und Cajetan Maeder fügte auch gleich strategisch an: «Wir wollen zum 200. Geburtstag die Finanzpartnerin der Region sein und in der Bankenwelt eigene Massstäbe setzen.» Der Geburtstag der Bank steht übrigens im Jahr 2026 an.

Wie der Verwaltungsratspräsident weiter ausführte, wird sich die Bank weiterhin nicht scheuen, zu investieren. Die Bank sei indes auch gefordert. Automatik und Digitalismus sind Stichwörter. Cajetan Maeder ging auch auf die drei bekannten Investitionen der Bank ein.

Gemeint waren das 475-jährige Landhaus in Steffisburg, der historische Seehof in Hilterfingen und die kürzlich gestartete Sanierung des Falken im Thuner Bälliz. «Die Rendite der Gebäude dürfte, einfach gesagt, beschieden ausfallen», meinte der Verwaltungsratspräsident. Und er kam wieder auf die vor wenigen Jahren eingeschlagene Strategie zurück. Viel wichtiger sei es, den Bankenverantwortlichen attraktive Gebäude in der Region zu erhalten und damit der Bevölkerung einen Nutzen zu bringen. «Für den Moment sind drei Projekte allerdings genug», meinte Maeder.

Stolz auf das Ergebnis

«Wir sind schon etwas stolz auf das Ergebnis. Es liegt über dem Budget», bilanzierte schliesslich Markus Gosteli, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Und er ging auch gleich auf die Zahlen ein. So haben die Kundengelder um 155,3 Millionen auf 3,333 Milliarden Franken und die Kundenausleihungen um 167,8 Millionen auf 3,761 Milliarden Franken zugenommen.

350000 Franken gespendet

Der Geschäftserfolg ging indes infolge sinkender Margen im Zinsgeschäft um 1,4 Prozent auf 18,4 Millionen Franken zurück. Der Jahresgewinn beträgt 9,81 Millionen Franken. Dabei konnte die Bank auch die Eigenmittel um fast 13 Millionen auf 477 Millionen Franken steigern. Die Generalversammlung entschied schliesslich über die Verwendung des Gewinns. Nebst Zuweisungen in die Reserven und die Pensionskasse fliessen unter anderem 350000 Franken an gemeinnützige Institutionen.

Mit einem vom Thuner Regisseur Luki Frieden kreierten Werbefilm will die AEK Bank künftig in gängigen Kanälen auf sich aufmerksam machen. Er wurde an der Versammlung vorgestellt.

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