Alt und Neu reichen sich die Hand

Thun

Unter dem Motto «Alt und Neu» startet am Donnerstag die 21. Auflage der Aus­stellung Neuland. Gegen 160 Aussteller, das erste Craft Beer Festival, eine Produkteschau der Bäcker und Confiseure ­sowie eine Ablösung stehen im Mittelpunkt.

Ganz nach dem Motto «Alt und Neu» reichen sich der bisherige Ausstellungsmacher Ueli Bischoff (r.) und der neue Neuland-Chef Gerhard Engemann die Hand. Die alte und die neue Badewanne, in denen sie sitzen, sind Teil der Sonderausstellung, welche die rasante Entwicklung der letzten Jahre aufzeigen wird.

Ganz nach dem Motto «Alt und Neu» reichen sich der bisherige Ausstellungsmacher Ueli Bischoff (r.) und der neue Neuland-Chef Gerhard Engemann die Hand. Die alte und die neue Badewanne, in denen sie sitzen, sind Teil der Sonderausstellung, welche die rasante Entwicklung der letzten Jahre aufzeigen wird.

(Bild: Stefan Kammermann)

«Ich freue mich, wenn meine ­Philosophie weitergeht», sagt Ueli Bischoff. Nach 20 Jahren als Macher und an vorderster Front der Ausstellung Neuland Berner Oberland ist der 75-Jährige bei der 21. Auflage der Messe, die am Donnerstag auf dem Thuner Expo-Areal startet, einzig für die Sonderschau zuständig. Denn erstmals findet die Neuland unter der Führung von Ger­hard Engemann, Geschäftsführer Thun-Expo, statt. Die Thuner Messeorganisation, die auch für die Oberländische Herbstausstellung verantwortlich zeichnet, hat die Ausstellung Neuland in diesem Jahr übernommen. Damit sei gesichert, dass die Messe weiter in Thun bestehen bleibt.

Sonderschau zur rasanten Entwicklung

Mit der Ablösung wartet die Neuland heuer mit einer Sonderschau unter dem Motto «Alt und Neu» auf. «Das Thema ist eigentlich rein zufällig und von langer Hand angedacht, passt aber jetzt im Rahmen der neuen Organisation», meint Ueli Bischoff und schmunzelt. Besucherinnen und Besucher jedenfalls können sich auf Spannendes freuen. «Die Sonderschau wird die rasante Entwicklung der letzten Jahre aufzeigen und auch zum Nachdenken anregen», erläutert Bischoff. So etwa bei der persönlichen Kommunikation, aber auch beim Waschen der Wäsche. Was dereinst in intensiver Handarbeit erfolgte, übernehmen heute Maschinen, moderne Computer oder gar Roboter.

Zwei Dutzend Kleinbrauereien

Was beim Verein Thuner Homebrew Club in den vergangenen Jahren in kleinem Rahmen begann, wird sich heuer an der Ausstellung zum ersten Craft Beer Festival in Thun entwickeln. Auf 370 Quadratmetern präsentieren rund zwei Dutzend Kleinbrauereien aus der weiteren Region ihre Bierkreationen, und sie bringen den Besuchern ebenso das Braukunsthandwerk näher.

Speziell für das erste Thuner Craft Beer Festival wurde ein Ale gebraut. «Das Publikum kann die einheimische Vielfalt qualitativ hochstehender Biere entdecken und auch degustieren», betont Expo-Geschäftsführer Gerhard Engemann. Und er weist darauf hin, dass die Neuland unter neuer Führung nicht neu erfunden werde. «Sie wird eine Plattform für kleine und spezielle Betriebe vorab aus dem Berner Oberland bleiben», versichert er.

Produkteschau der künftigen Confiseure

So werden heuer ebenso die Bäcker-Confiseure aus dem Berner Oberland mit dabei sein. An der Ausstellung präsentieren Lernende ihre kreativen Kunstwerke aus der Backstube. Die besten Arbeiten werden auch gleich prämiert. Zudem können Kinder und Erwachsene gleich selber ihr Geschick und ihre Kreativität unter Beweis stellen und selber Lebkuchen dekorieren.

Nebst den Confiseuren und den Bierbrauern werden gegen 160 Aussteller aus dem Berner Oberland und angrenzenden ­Gebieten teilnehmen. Und ebenso ist der Streichelzoo mit Schafen, Schweinen, Kaninchen und anderen Bauernhoftieren anzutreffen.

Thuner Tagblatt

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