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Amüsante Zeitreise an der Eislauf-Gala

Der Eislaufclub Thun lud am Showabend zur Zeitreise ein. Dabei meisterten die jungen Eisläuferinnen und -eisläufer ihre Vorführungen mit Bravour.

Sind das die Stars von morgen? Der Sternlikurs mit der Nummer The Wild Wild West.
Sind das die Stars von morgen? Der Sternlikurs mit der Nummer The Wild Wild West.
Patric Spahni
In Formation: Die Ice Flowers Thun.
In Formation: Die Ice Flowers Thun.
Patric Spahni
Der Sternlikurs mit der Nummer Lollipop.
Der Sternlikurs mit der Nummer Lollipop.
Patric Spahni
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Weltbekannt ist der Hollywoodfilm «Back to the Future», in dem sich der Jugendliche Marty McFly mit seinem väterlichen Freund, dem exzentrischen Wissenschaftler Doc Brown, auf Zeitreise begibt. Sie tun dies im 1985 gedrehten Film mittels Zeitmaschine in einem Auto mit sich nach oben öffnenden Flügeltüren.

Der Nachbau so eines Wagens der Marke DeLorean fuhr am Samstagabend auf der gedeckten Eisbahn Thun im Grabengut vor in Begleitung von Marty und dem Professor auf Schlittschuhen. Die beiden Eisläufer eröffneten den Galaabend 2019 des Eislaufclubs Thun unter dem Motto «Future on Ice» und sorgten für die Überleitungen zwischen den Showblöcken.

Mit Plastikkeulen

Den ersten Auftritt hatte die Showgruppe des Eislaufclubs zu Filmmusik aus «Back to the Future». Danach wurde das Publikum in die Steinzeit geführt zu den «Flintstones», die vom Kinderkurs am Samstag dargeboten wurden. Die teils ganz jungen Eisläuferinnen hatten merklich mit dem Gleichgewicht zu kämpfen, als sie mit Plastikkeulen in den Händen in Begleitung ihrer Betreuerinnen übers Eis trippelten.

Nach einer Darbietung aus «Jurassic Park» und dem Abstecher des Dreistern­kurses in den Wilden Westen war der erste Gastauftritt angesagt: Der fünffache Schweizer Meister Stéphane Walker tanzte zur Melodie von «Footloose» solo über das Eis. Der Walliser macht heute Eistanz und zeigte gegen Schluss mit Partnerin Arianna Wroblewska einen Paarlauf auf artistisch und technisch hohem Niveau.

Ein vielversprechendes Eislauftalent ist Nico Steffen. Der 15-jährige Spiezer ist im Athletenpool für die Olympischen Jugend-Winterspiele 2020 in Lausanne und gab in Thun eine tolle Darbietung. Hahn im Korb ist bei den «Ice Flowers» Jeremias Guggisberg. Der Junge aus Oberdiessbach trat an der Eislaufgala mit der Thuner Synchrongruppe auf, die jüngst den dritten Rang an einem internationalen Turnier belegte, und verkörperte auch Marty, der mit dem Professor durch den Abend führte.

Vor gut besetzten Rängen in der offenen Eishalle, für die ein Umbauprojekt in Ausarbeitung ist, traten neben den Grossgruppen aus den Eislaufkursen, die derzeit steigende Teilnehmerzahlen verzeichnen, diverse Sololäuferinnen aus den Reihen des Eislaufclubs Thun auf.

Posieren für die Verwandten

Dieser lud neben Vertretern aus der Politik auch die Nachbarn zur Gala im Grabengut ein. «Weil Sie noch regelmässig mit Musik beschallt werden, wenn wir unser Programm einüben», erklärte Andreas Rudolph, Präsident des Eislaufclubs Thun.

Er gibt sein Amt bald ab und wurde daher ebenso wie Franziska Gautschi, die seit 40 Jahren als Trainerin wirkt, mit Blumen beschenkt vor dem grossen Finale. Dabei drehten alle Mitwirkenden nochmals ihre Runden auf dem Eis und posierten danach vor Dutzenden Handykameras ihrer Eltern, Verwandten und Freunde.

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