Antenne wird bekämpft

Thun

Gegen eine Handyantenne an der Schulstrasse wehren sich über 500 Bürger. Die Gründe: Sie sei zu nahe an Schule und Kirche und passe nicht ins Ortsbild.

<b>Das Profil zeigt,</b> wo die Handyantenne zu stehen kommt.

Das Profil zeigt, wo die Handyantenne zu stehen kommt.

(Bild: Nelly Kolb)

Auf einem Privathaus an der Schulstrasse soll eine Handyantenne erstellt werden. Das entsprechende Baugesuch ist eingereicht (wir berichteten). Schon an der Hauptversammlung des Neufeld-Leists wurde klar: Gegen die Antenne formiert sich massiver Widerstand.

Jetzt ist klar, wie massiv: Laut Bauinspektor Reto Pfister wurden gegen das Baugesuch drei Sammeleinsprachen mit insgesamt 544 Unterschriften eingereicht. Weiter ­gingen 11 Einzeleinsprachen ein. Und auch der Leist wehrt sich offiziell.

Als Hauptargumente wurden ins Feld geführt: Die Antennenstrahlen würden Anwohner gefährden, insbesondere Schüler und Lehrer der nahen Gotthelfschule und Kirchgänger der ­Markuskirche. Ausserdem passe die Mobilfunkanlage nicht ins Ortsbild.

Stadt fällt Entscheid

«Wir werden nun den entsprechenden Schriftenwechsel des Verfahrens durchführen», sagt Bauinspektor Pfister. Als Erstes würden die Einsprachen der Gesuchstellerin zur Stellungnahme unterbreitet.

Auch von der Stadt? «Weil wir Leitbehörde sind, werden wir nicht nur eine Stellungnahme abgeben, sondern als Abschluss der materiellen Prüfung über das Vorhaben einen Gesamtbauentscheid fällen», sagt Pfister. Wie lange das Verfahren dauert, ist offen.

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