Antiquitäten für jeden Geschmack

Thun

Raritäten und Antiquitäten können dieses Wochenende wieder an der 22. Thuner Brocante auf dem Expo-Areal ergattert werden. OK-Präsident Peter Boss bietet 107 Ausstellern Platz für ihre Waren.

Brocante-Initiant und Organisator Peter Boss mit Ausstellerin Beatrice Herrmann an deren Stand in Halle 1 auf dem Expo-Areal.

Brocante-Initiant und Organisator Peter Boss mit Ausstellerin Beatrice Herrmann an deren Stand in Halle 1 auf dem Expo-Areal.

(Bild: Janine Zürcher)

Peter Boss, Initiant und Organisator der Thuner Brocante, übernimmt die Türöffnung gleich selber. Kaum hat er das Tor zur Halle 1 auf dem Thuner Expo-Areal aufgeschoben, strömen Dutzende Menschen herein, drücken Boss und dessen Mitorganisator Sergio Gomes ihr Ticket in die Hand und machen sich, manche im Laufschritt, sofort auf die Jagd nach den exklusivsten Raritäten.

«Es kam schon vor, dass wir in einer Viertelstunde 496 Menschen gezählt haben», sagt OK-Präsident Boss, selber ein wenig beeindruckt vom Besucher­ansturm. Gestern Freitag öffnete pünktlich um 12 Uhr mittags die weitherum bekannte Thuner Brocante zum 22. Mal ihre Türen, 107 Händler bieten an ihren Ständen allerhand Antiquitäten feil.

Ein Holzschrank mit Leopardenmuster, Spielzeugautos, ein ganzer Stand mit Oldie-Radios oder ein Gestell mit Mundartliteratur – an der Thuner Brocante findet sich für jeden Geschmack etwas Passendes.

International bekannt

Bis in ein deutsches Journal habe es seine Brocante schon geschafft, sagt Peter Boss. Dort werde die Thuner Brocante wegen ihrer Raritäten, Speziali­täten und schönen Antiquitäten als besonders besuchenswert empfohlen. Das habe ihm eine Besucherin erzählt, die extra eine Woche Ferien gemacht habe, um von Freitag bis Sonntag den Antiquitätenmarkt in Thun zu besuchen.

Die Brocante zieht neben internationalen Besuchern auch Aussteller aus dem europäischen Ausland an. Peter Boss vergibt regelmässig Stände an Händler aus Deutschland, auch die Niederlande, Frankreich und sogar England waren schon vertreten.

Problematisch wird es nur, wenn ein Aussteller im letzten Moment absagen muss. «Dann bin ich froh, wenn jemand von der Warteliste besonders flexibel ist und einspringen kann», sagt Organisator Boss. So eine Händlerin ist Beatrice Herrmann aus Sumiswald. Sie ersetzt eine krank gewordene Ausstellerin und freut sich besonders, an der Brocante teilnehmen zu können. Einzig schmerzt es sie manchmal, wenn sie ein besonders geliebtes Stück verkauft: «Ich habe zu jedem meiner Gegenstände eine persönliche Beziehung.»

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