Armasuisse baut für 9,5 Millionen Franken eine neue Sporthalle

Thun

Für 9,5 Millionen Franken baut die Armasuisse derzeit an der Allmendstrasse eine neue Sporthalle, welche die bisherigen beiden Mehrzweckhallen ersetzen soll.

So wird die neue Armeesporthalle an der Allmendstrasse dereinst aussehen. Ende 2016 soll sie in Betrieb genommen werden.

So wird die neue Armeesporthalle an der Allmendstrasse dereinst aussehen. Ende 2016 soll sie in Betrieb genommen werden.

(Bild: zvg/VBS)

Dort, wo bis in diesem Sommer eine der beiden Mehrzweckhallen der Armee stand, klafft derzeit eine grosse Lücke. An deren Stelle plant die Armasuisse in den nächsten Monaten den Bau einer neuen Doppelhalle für 9,5 Millionen Franken. Die Halle, welche mit 44 Metern Länge und 23,5 Metern Breite der Grösse der abgebrochenen Halle aus dem Jahr 1969 entspricht, wird neu quer zur Allmendstrasse ausgerichtet sein und neben dem Garderobentrakt und dem Gerätemagazin auch Platz für einen Fitnessraum bieten.

«Unser Ziel ist es, die neue Sporthalle per Ende 2016 den Nutzern zur Verfügung zu ­stellen», erklärte Jacqueline Stampfli-Bieri, die stellvertretende Leiterin Kommunikation der Armasuisse auf Anfrage. Dazu gehörten neben der Truppe auch die Thuner Sportvereine, welche abends und am Wochenende in der Halle ­trainieren könnten.

Die noch bestehende zweite Halle, die sich ebenfalls in einem schlechten baulichen Zustand befindet, soll noch bis Ende 2020 als Übergangsprovisorium weiterbetrieben und schliesslich im Frühling 2021 abgebrochen werden. Auch sie wird derzeit abends von Thuner Sportvereinen genutzt. Anders als bisher ist seit neustem aber nicht mehr die Arma­suisse für deren zivile Belegung, sondern das Amt für Bildung und Sport der Stadt Thun als Mieterin verantwortlich.

Noch nicht geklärt ist derzeit, was dereinst mit dem frei werdenden Areal zwischen der neuen Halle und der Kreuzung Allmendstrasse/General-Wille-Strasse geschehen soll: «Mit dem vorgesehenen Umzug der in Lyss stationierten Truppen des Lehrverbandes Logistik nach Thun werden momentan diverse Verdichtungsszenarien geprüft», erklärte dazu Jacqueline Stampfli-Bieri.

Thuner Tagblatt

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt