Fahrni/Steffisburg

Augstburger sitzt neu im Rat

Fahrni/SteffisburgEinstimmig wählte die Versammlung der Reformierten Kirchgemeinde Steffisburg Hans Augstburger zum Nachfolger von Markus Enggist. Im Budget wird mit einem Defizit gerechnet.

Der neu gewählte Hans Augstburger (l.) übernimmt den Sitz von ­Kirchgemeinderat Markus Enggist.

Der neu gewählte Hans Augstburger (l.) übernimmt den Sitz von ­Kirchgemeinderat Markus Enggist. Bild: Verena Holzer

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Nach einem besinnlichen Einstieg durch Pfarrerin Ann Katrin Hergert stellte Ratspräsidentin Barbara Anken Schweizer den 27 Stimmberechtigten in der Kirche Fahrni Hans Augstburger vor. Der Vorstand schlug der Kirchgemeindeversammlung den seit 19 Jahren in Steffisburg wohnhaften Informatiker als Nachfolger für den aus gesundheitlichen Gründen zurücktretenden Markus Enggist vor. Ohne Gegenstimme wurde er gewählt. «Die Kirche ist in unserer Familie immer ein wichtiger Punkt», erklärte der Neugewählte. Die Wahl gilt bis zur Wiederwahl des gesamten Kirchgemeinderats Ende 2018.

Neben Enggist verabschiedete die Ratspräsidentin auch die auszubildende Kauffrau Nena Bähler, die ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen zurücktritt. Gratulationen durfte Elisabeth Dolder für 25 Jahre sowie Renate Bächler-Huber, Martin Frei und Eva Probst fürs 20-Jahr-Dienstjubi­läum entgegennehmen.

5 Jahre im Defizit

Geschäftsleiter Jürg Mollet stellte das Budget 2018 vor. Bei einer unveränderten Steueranlage von 0,2415 Einheiten wird mit einem Ertrag von 4,14 Millionen Franken gerechnet. Vor Abschreibungen wird ein Ertragsüberschuss von 262'600 Franken erwartet. Die harmonisierten Abschreibungen betragen voraussichtlich 317'800 Franken. Zudem sind im Hinblick auf die Einführung des neuen Rechnungsmodells HRM 2 ab 2019 übrige Abschreibungen von 80'000 Franken vorgesehen.

Der zu erwartende Aufwandüberschuss von 135'200 Franken wird durch das Eigenkapital von gut 4,3 Millionen Franken gedeckt. Das Budget wurde einstimmig angenommen. Markus Enggist orientierte über den Finanzplan: Für die nächsten 5 Jahre sei jeweils mit einem Defizit zu rechnen, sagte er. Das Eigenkapital könnte sich daher bis 2022 auf 3,5 Millionen Franken reduzieren. 2018 sind Investitionen von 380'000 Franken geplant. (Thuner Tagblatt)

Erstellt: 02.12.2017, 13:50 Uhr

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