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Aus der Not: Berner Oberländer Heimatwerke

Vor hundert Jahren sind im Berner Oberland erste Genossenschaften für Heimarbeit gegründet worden. Ziel war es, Familien in den Bergtälern ihr bescheidenes Einkommen zu verbessern.

Ein Mädchen klöppelt an der Landstrasse im Lauterbrunnental für reiche Touristen.
Ein Mädchen klöppelt an der Landstrasse im Lauterbrunnental für reiche Touristen.
PD
In der Handweberei Oberhasli wird noch am Webstuhl gearbeitet.
In der Handweberei Oberhasli wird noch am Webstuhl gearbeitet.
PD
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Bei Kerzenlicht, bis spät in die Nacht hinein schnurrten die Spinnräder, konnte man das monotone Geräusch der Webstühle hören. Vom «Zündholztrücki» bis hin zur kunstvoll bemalten Brautschachtel fertigten fleissige Hände im Frutigland Spanschachteln aus einheimischem Fichtenholz. Es wurde getöpfert, geschnitzt, gedrechselt, geklöppelt. Jede Region, jedes Tal hatte sich auf eine Sparte ausgerichtet. Die mühsam hergestellte Ware wurde von bestens organisierten Wiederverkäufern – «Gremplern» – zu Spottpreisen aufgekauft. Eine andere Wahl bot sich den Heimarbeiterfamilien kaum …

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