Barbara Maurer ist die neue Burgerverwalterin

Thun

Gerhard Spinnler ­demissioniert als Burgerschreiber der Burgergemeinde Strättligen. Zur Nachfolgerin wurde Barbara Maurer gewählt.

Barbara Maurer wird neue Ver­walterin der Burgergemeinde Strättligen.

Barbara Maurer wird neue Ver­walterin der Burgergemeinde Strättligen.

(Bild: Hans Kopp)

Nach 22-jähriger Tätigkeit demissioniert Gerhard Spinnler als Burgerschreiber der Burgergemeinde Strättligen auf Ende Jahr. Zur Nachfolgerin mit der neuen Amtsbezeichnung Verwalterin wählten die 21 (von 448) am ­Donnerstagabend im Restaurant Kreuz in Allmendingen an der Burgergemeindeversammlung anwesenden Stimmberechtigten Barbara Maurer.

Die 30-Jährige besitzt unter anderem das Diplom als bernische Gemeindeschreiberin. Sie arbeitet auf der Gemeindeverwaltung Uetendorf als stellvertretende Leiterin Finanzen und wohnt in Signau. Sie bleibt in Uetendorf engagiert, den Job als Verwalterin bei der Burgergemeinde wird sie im Nebenamt bewältigen.

Ausgeglichenes Budget

Durchgewinkt wurde das Budget 2018, welches in den Sparten Forstwirtschaft und Burgergut bei einem Aufwand von 81 880 Franken einen Ertragsüberschuss von 820 Franken vorsieht. Enttäuscht ist man bei der Burgergemeinde über das Ergebnis der Verhandlungen mit der Stadt Thun in Bezug auf eine Anpassung der Baurechtszinsen.

«Statt der von uns beantragten Erhöhung erhalten wir nun sogar weniger Geld», sagte Burgerpräsident Hugo Wenger. Als Grund gab er an, dass der Vertrag aus dem Jahr 1968 mit fixen Zinsen 1992 an die Entwicklung der Hypothekarzinsen gekoppelt worden sei.

Ohne Asylbewerber?

Im Winter 2017/2018 seien allein in der Wittaumatte über 500 Kubikmeter an Holzschlag vorgesehen. Da diese Holzerei nicht rentabel sei, habe man bei der Armasuisse ein Gesuch um einen Beitrag gestellt, erklärte Wenger. Wegen Krankheit müssen 36 Dählen gefällt werden.

Für das Räumen von Ästen könnten nicht mehr ohne weiteres Asylbewerber, die dazu bereit wären, eingesetzt werden, weil diese in der Schiessanlage nur unter Aufsicht arbeiten dürften. Paul Hänzi, Präsident der Flurgenossenschaft, informierte schliesslich noch über deren Aktivitäten.

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