Thun

Beim AEK Caffè sind mehr Aussenplätze erwünscht

ThunDas AEK Caffè in Thun vergrössert die Anzahl Aussensitzplätze von 38 auf 60. Dafür gibt es eine Ausnahmebewilligung des Regierungsstatthalters – und die Zustimmung der Stadt.

Das AEK Caffè am Aarequai in Thun: Das Holzpodest wird nach rechts  erweitert – künftg stehen 60 statt 38 Plätze zur Verfügung.

Das AEK Caffè am Aarequai in Thun: Das Holzpodest wird nach rechts erweitert – künftg stehen 60 statt 38 Plätze zur Verfügung. Bild: Michael Gurtner

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Zusätzliche Aussensitzplätze sind ein Bedürfnis vieler Thuner Beizer. Die Bewilligungspraxis der Stadt ist aber bekanntlich restriktiv – allerdings nur im Innenstadtperimeter. Das AEK Caffè, dessen Verantwortliche ein Gesuch um eine Erweiterung der Aussensitzplätze gestellt haben, gehört nicht dazu, wie Reto Keller, Abteilungsleiter Sicherheit der Stadt Thun, betont: «Deshalb haben wir einen positiven Amtsbericht geschrieben – wir begrüssen die Erweiterung. Das ist sicher eine Bereicherung am Aarequai.»

Simon Sutter, Leiter Marketing der AEK Bank 1826, erklärt die Pläne für das Lokal beim Hauptsitz der Bank: «Wir haben das Caffè bereits innen sanft renoviert. Jetzt erweitern wir das Sitzplatzangebot im Aussenbereich von 38 auf 60 Plätze.» Das bestehende Podest werde saniert und – von der Aare aus gesehen gegen rechts – um sechs Meter erweitert. Zusätzlich sind weitere Tische und Stühle auf dem Quai sowie 4 Plätze beim markanten Ginkgo-Baum vor­gesehen.

Keine Einsprachen

Einsprachen waren gegen das ­Gesuch für die zusätzlichen ­Sitzplätze nicht eingegangen. Weil der Bereich aber im See- und Flussuferperimeter liegt, braucht es eine Ausnahmebewilligung, die Regierungsstatthalter Marc Fritschi erteilt hat, wie er auf Anfrage bestätigt. Er ergänzt: «Nach der Ortsplanungsrevision der Stadt Thun wird es die Ausnahmebewilligung voraussichtlich nicht mehr benötigen.»

Eine ähnliche Situation habe im Übrigen etwas weiter dem Quai entlang Richtung Hünibach beim Restaurant Dampfschiff bestanden: Dort sei festgestellt worden, dass die bestehenden Plätze eigentlich etwas zu nah an der Aare liegen. Das Statthalteramt hat dies nun laut Fritschi bewilligt und so «eine Erweiterung um 50 Quadratmeter nachträglich legalisiert».

Runder Tisch tagt im August

Zusätzliche Aussensitzplätze waren im Mai auch ein Thema in der Thuner Politik: Stadtratsmitglieder diverser Parteien wünschten sich in einem Postulat eine Lockerung der restriktiven Bewilligungspraxis in der Innenstadt (wir berichteten). Sicherheitsvorsteher Peter Siegenthaler (SP) sagte in der Parlamentssitzung vom 11. Mai: «Wir haben in der Sachkommission signalisiert, dass wie beim Thema mediterrane Nächte wieder ein runder Tisch eingeführt werden kann.»

Dies mit Beteiligung des Innenstadtleists, des Vereins Pro Nachtleben und der Abteilung Sicherheit. «Der runde Tisch ist nun konstituiert», erklärt dazu Reto Keller. Ende August werden die Protagonisten unter der Leitung von Gemeinderat Siegenthaler ein erstes Mal zusammensitzen.

(Thuner Tagblatt)

Erstellt: 16.07.2017, 14:50 Uhr

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