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Bewährte Kräfte, die gefordert werden

Marco Zysset
Marco Zysset

Jede fünfte Wählerin oder jeder fünfte Wähler, der am Wochenende in Steffisburg über eine kantonale oder nationale Vorlage abgestimmt hat, mochte das Wahlmaterial für die Gemeindewahlen nicht ausfüllen und verzichtete darauf, seine Meinung auf kommunaler Ebene kundzutun. Ein Umstand, den die Mehrheit der Politikerinnen und Politiker in Steffisburg – so der Eindruck gestern bei der Bekanntgabe der Resultate – als stille Zustimmung zur geleisteten Arbeit interpretiert.

«Die Tatsache, dass in den letzten vier Jahren in Steffisburg kaum gezetert wurde – oder zumindest nicht so, dass das Geschrei die Redaktion dieser Zeitung erreicht hätte –, zeigt, dass Politik und Verwaltung unter der Führung des Gemeinderats und des Parlaments grundsätzlich gute Arbeit leisten», analysierte auch diese Zeitung gut einen Monat vor den Wahlen. Und fast scheint es, so zeigt der Blick auf die letzten Wochen, als hätten die lauten Schreier Zeilen wie diese zum Anlass genommen, aus der Deckung zu treten und gegen den Gemeinderat zu feuern: Eine geplante Einzonung musste abgeblasen und die Strategie im Umgang mit Mobilfunkanlagen hastig angepasst werden, während im Boulevard Mütter über die «asozialen» Kosten für Schullager jammern.

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