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Ein Meister tritt ab

Der letzte Akt an der Künstlerbörse gehörte dem deutschen Kabarettisten Thomas C. Breuer. Er verabschiedete sich mit einer Live-Sendung von der Bühne.

Meisterlich, mit treffenden Worten, ohne Punkt und Komma: Der deutsche Schriftsteller und Kabarettist Thomas C. Breuer während der Radiosendung «Zytlupe».
Meisterlich, mit treffenden Worten, ohne Punkt und Komma: Der deutsche Schriftsteller und Kabarettist Thomas C. Breuer während der Radiosendung «Zytlupe».
Markus Hubacher

In einer Weltpremiere strahlte SRF 1 am Samstagmittag seine Livesendung «Zytlupe» von der Schweizer Künstlerbörse nicht vom Untergeschoss aus, sondern direkt von der Bühne und vor rund 700 Leuten im vollen Schadausaal.

Vorab wurde erklärt, nach welchem Gestus das Publikum klatschen soll, danach erhält der Ehrengast das Wort: der deutsche Schriftsteller und Kabarettist Thomas C. Breuer. «Ich mache gerade die Ausbildung zum Rentner», gesteht der Grossmeister des satirischen Wortes, der auf seiner Abschiedstour in Thun haltmacht.

Ohne Punkt und Komma fabuliert er über die schweizerische Bunkermentalität und analysiert die Bescheidenheit. «Liebe Schweizer, wieso stapelt ihr immer so tief? Braucht es zur Gemeinde Oberägeri immer auch ein Unterägeri?»

(sft)

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