Bundesrat besucht Fritz Studer AG

Steffisburg

«Wir wollen heute die Realwirtschaft erleben», sagte Bundesrat Johann Schneider-Amman bei der Stippvisite der FDP-Bundeshausfraktion bei der Fritz ­Studer AG.

Bundesrat Johann Schneider-Ammann hielt bei der Fritz Studer AG ein kurzes Referat.

Bundesrat Johann Schneider-Ammann hielt bei der Fritz Studer AG ein kurzes Referat.

(Bild: zvg)

Bundesrat Johann Schneider-Amman ist es schon lange ein Anliegen, seinen Parteikollegen den Werkplatz Schweiz näherzubringen. Am Mittwoch vermochte er seine Fraktion zu überzeugen und besuchte mit 140 FDP-Liberalen die Fritz Studer AG in Steffisburg.

Das Fazit des Wirtschaftsministers: «Ich habe einen ausgezeichneten Eindruck von der Fritz Studer AG. Sie ist ein gutes Beispiel, wie die Schweizer Wirtschaft gestärkt werden kann.»

Turbulente Märkte brauchen klare Philosophien

«Wir haben kein Problem mit dem starken Franken, sondern die Europäer!», sagte Fred Gaegauf, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Fritz Studer AG. Er machte auch klar, wie seine Firma stets innovativ und flexibel sein muss, um trotz den turbulenten Märkten Weltmarktführer im Bereich der Schleifmaschinen­industrie zu sein und zu bleiben.

«Wir haben kein Problem mit dem starken Franken, sondern die ­Europäer!»Fred Gaegauf

Gelingen tue dies der Fritz Studer AG auch mit einer gelebten Philosophie, welche sie Puls nennt – Präzision und Leidenschaft. Dahinter steckt ein knallhartes Lean-Management, welches sich durch alle Bereiche der Firma zieht, mit hohen Investitionen in neue Technologien und grossem Ausbildungsaufwand der Mitarbeitenden verbunden ist.

Grösster Lehrlingsausbildner der Region

Die Fritz Studer AG beschäftigt 77 Lernende, was 10 Prozent der gesamten Belegschaft ausmacht. Somit ist der Rundschleifprofi der wichtigste ­Ausbildner der Region. Ein Engagement, das auch den Wirtschaftsminister beeindruckt, welcher sich starkmacht, die World Skills, also den internationalen Berufswettbewerb, in die Schweiz zu holen.

Schneider-Ammans Rede machte deutlich: Sich für die produzierende Industrie und die Berufsbildung starkzumachen, ist ihm eine Herzensangelegenheit, die er mit dem Besuch der Fritz Studer AG seinen Parteikollegen näherbringen konnte.

pd

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