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Das Bier mit dem Engelswasser

Wasser aus der Quelle der Engelshörner und durchgehend Handarbeit: So das Rezept der Brauerei Old School, welche das neue Spiezer-Bier produziert. Und bald zum Frühlingsfest einlädt.

Gerhard Kessi und sein Team produzieren das «Spiezer-Bier», die neueste CraftBier-Kreation. Foto: Guido Lauper
Gerhard Kessi und sein Team produzieren das «Spiezer-Bier», die neueste CraftBier-Kreation. Foto: Guido Lauper

«Unsere 14 Spezialitäten mit der neusten Kreation Spiezer-Bier sind das Ergebnis achtjähriger Entwicklung», freut sich Gerhard Kessi. Er präsentiert seine Brauerei im alten Schulhaus in Faulensee am Freitag und am Samstag der Öffentlichkeit.

Craft-Bier, nach alter Handwerksmethoden gebraut, sei das dritte im Bierbund nach der Massenware der Grossbrauereien und der regionalen mit maschineller Herstellung. «So haben die Kleinen die Möglichkeit, ihre Spezialitäten im Markt zu positionieren.»

«Wir sind Freunde, arbeiten zusammen.»

Gerhard Kessi zur inexistenten Konkurrenz der Kleinbrauereien

Die Vielfalt an Brauereien im Berner Oberland ist gross (Adelboden, Lenk, Frutigen, Brienz, Interlaken, Saanen, Thun und Ringgenberg). Diese versteht Gerhard Kessi nicht als Konkurrenz. «Im Gegenteil, wir sind Freunde, arbeiten zusammen, etwa in der Aus- und Weiterbildung und laden zu gemeinsamen Degustationen ein.»

Ihm schwebt sogar eine Broschüre vor, in der sich Bier- und Weinproduzenten gemeinsam präsentieren. Auf die Frage, warum denn die ehemalige Kreuz-Braui im Spiezmoos nicht mehr existiere, sagt Kessi bedauernd: «Mit der neuen Bewegung zum handwerklich Hergestellten, also dem Craft-Bier, war sie wohl der Zeit voraus.»

Den Trend zum alkoholfreien Bier bezeichnet er als Thema der Zukunft. Dem er sich schon stellt – doch er gesteht: «Bis heute erfüllt das eigene alkoholfreie Bier die Qualitätsansprüche noch nicht.» Alles andere als Massenware sind dafür die 14 bisherigen Sorten, die ihre zweite Gärung, anders als beim industriell gefertigten Bier, in der Flasche erleben.

Und von welchen Kessi im vierköpfigen Team in der Prolabel Brew GmbH 65 Hektoliter pro Jahr produziert. In den Ausführungen 3,3 dl und 7,5 dl sind sie das ganze Jahr in mehreren ­Restaurants erhältlich. So etwa im örtlichen Seeblick, im Blue-Turtle-Bistro im Güetital und im Eden in Spiez. Der neuen Etikette entsprechend sei er offen für Angebote im Schloss Spiez, und mit dem Volg Faulensee sei er am Verhandeln.

Frühlingsfest in der Brauerei Old School, Interlakenstrasse 44, Faulensee: 8. und 9. März, jeweils von 17 bis 24 Uhr mit der Ringgenberger Brauerei Burgbier als Special Guest. www.brauerei-oldschool.ch

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