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Das «Opfer», das selber zuschlägt

Unter dem Strich nehme der Gewerbeverein in der «Gwärbposcht» die Haltung eines missverstandenen, vernachlässigten Opfers ein, findet Redaktor Gabriel Berger.

Am Ende dieses Kommentars lesen Sie einen Namen und sehen ein Porträtbild. So weit, so unspektakulär, denn das sind Sie sich von unserer Zeitung gewohnt. Wer hier eine eigene Meinung vertritt, macht dies transparent. Dass es auch anders geht, zeigt der Gewerbeverein Thuner KMU in seiner aktuellen Ausgabe der «Gwärbposcht». Auf mehreren Seiten wird dem Gemeinderat hinsichtlich der Legislaturziele gar kein gutes Zeugnis ausgestellt – ohne dass sich der Autor oder die Autorin zu erkennen gibt.

Dass der Verein «greifbare und messbare Massnahmen» zur Förderung des Gewerbes in Thun fordert, ist zwar nachvollziehbar. Er übersieht dabei allerdings, dass andere Ziele – etwa betreffend Verkehr, Infrastruktur oder Energie – ebenfalls offen formuliert sind. Zudem sind in diversen weiteren Schweizer Städten die Legislaturziele nicht wirklich konkreter formuliert, wie sogar in derselben «Gwärbposcht» nachzulesen ist.

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