Marc Amacher singt sich mit «Personal Jesus» ins Halbfinale

Der Berner Oberländer Bluesman Marc Amacher steht bei «The Voice of Germany» im Halbfinal. Sein Auftritt begeisterte am Sonntagabend auch Superstar Robbie Williams.

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Marco Zysset@zyssetli

Ob göttlicher Beistand im Spiel war, als klar wurde, dass Marc Amacher auch die dritte Runde bei der TV-Show «The Voice of Germany» überstehen würde, ist nicht überliefert.

Fakt ist aber, dass seine Version des Depeche Mode-Klassikers «Personal Jesus» die beiden Coaches Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier derart überzeugte, dass sie den Berner Oberländer zu Ungunsten von Danyal Demir zu einem der drei Halbfinal-Teilnehmer ihres Teams machten.

«Am Mikrofon ist Marc ein nicht zu bändigendes wildes Tier – und genau das lieben wir an ihm! Das macht Marc zu einem Gesamtkunstwerk», sagte Michi Beck nach dem Auftritt des 32-jährigen Familienvaters am Sonntagabend auf Sat 1.

Begeisterter Superstar

Amachers Vorstellung überzeugte auch Superstar Robbie Williams, welcher die Mitglieder des Team Fanta im Vorfeld der gestrigen Sendung begleitete. «Wow, was für ein Talent!», schwärmte der britische Entertainer. «Du weisst, wer du bist, du weisst, was du bist! Das ist einzigartig. Das ist authentisch. Ich möchte dich live sehen. Ich bin dein Fan!»

«Natürlich war ich entspannt. Er ist Musiker wie jeder andere»Marc Amacher über sein Treffen mit Robbie Williams

Marc Amacher, den Coach Andreas Bourani schon nach seinem ersten Auftritt Ende Oktober als «coolste Socke, die hier je auf der Bühne gestanden hat», bezeichnet hatte, meinte in seiner gewohnt unaufgeregten Art zunächst: «Natürlich war ich entspannt. Er ist Musiker wie jeder andere», fügte dann aber doch noch lachend an: «Es ist schon ein Kompliment. Wenn er das sagt, wird es wohl stimmen.»

Unter den letzten Zwölf

Mit seinem Auftritt sang sich der Berner Oberländer Musiker unter die letzten Zwölf der TV-Show – im Gegensatz zum Baselbieter Lukas Räuftlin, für den am Sonntag Endstation war. Damit avanciert Amacher endgültig zu einem Topfavoriten auf den Sieg der sechsten Staffel von «The Voice of Germany».

So fragte das deutsche Boulevard-Blatt «Bild» schon nach Amachers erstem Auftritt: «Haben wir hier schon den Sieger gesehen?». Allerdings hatte die «Bild» nicht immer ein sicheres Händchen bei der Vorhersage von Castingshow-Siegern. Luca Hänni räumte einer ihrer Journalisten im Finale von «Deutschland sucht den Superstar» anno 2012 keine Siegeschancen ein.

www.the-voice-of-germany.ch

Thuner Tagblatt

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