Zufriedene Gesichter an der Neuland

Thun

Am Sonntagabend schloss in Thun die 21. Ausgabe der Ausstellung Neuland Berner Oberland. Die Aussteller und die neuen Macher zeigten sich zufrieden. Allerdings wurde es angesichts des Regens etwas feucht, die Feuerwehr musste kurzfristig helfen.

Spezielle Biere, frisch gezapft, trafen den Geschmack der Neuland- Besucherinnen und -Besucher.

Spezielle Biere, frisch gezapft, trafen den Geschmack der Neuland- Besucherinnen und -Besucher.

(Bild: Patric Spahni)

«Unsere Erwartungen wurden deutlich übertroffen», sagte Patrik Feller, Präsident des Thuner Homebrew Club und Organisator des ersten Craft Beer Festival, am Sonntag an der Ausstellung Neuland in Thun. 23 Kleinbrauereien aus der Region und der ganzen Schweiz haben im Rahmen der Ausstellung Neuland in Thun, die am Sonntag nach vier Tagen zu Ende ging, 130 unterschiedliche Biere präsentiert.

Dabei seien auch ausländische Bierbrauer auf das Festival aufmerksam geworden. So habe eine Delegation aus Tschechien konkretes Interesse am Festival gezeigt, um allenfalls künftig als Gastland aufzutreten. Für Patrik Feller war denn auch klar, dass es im nächsten Jahr an gleicher Stelle zur zweiten Auflage kommen wird.

Start zur Skisaison

Zufrieden zeigte sich am Sonntag ebenso Thomas Reusser von der Skilift Eriz AG, die sich mit rund 160 weiteren Ausstellern dem Publikum präsentierte. «Die Messe ist für uns eine ideale Plattform, um die kommende Skisaison einzuläuten», betonte der Verwaltungsratspräsident. Besucherinnen und Besucher hätten sich heuer sehr interessiert gezeigt und auch viele Fragen gestellt. «Wir wurden wahrgenommen», so Reusser weiter.

Bilanz positiv

Die Neuland ging heuer erstmals unter neuer Führung über die Bühne. Initiator und Gründer Ueli Bischoff hatte die Leitung an Gerhard Engemann, Geschäftsführer der Thun-Expo, abgegeben (wir berichteten). Der neue Messemacher zog am Sonntagabend eine positive Bilanz. «Die Ausstellung ist gut über die Bühne gegangen, wir konnten uns als neue Leitung hineinleben», sagte er. Konkrete Besucherzahlen wollte Engemann nicht nennen: «Gefühlsmässig liegen wir im Rahmen der Vorjahre.»

Aufgrund der starken Regenfälle musste am Sonntagvormittag die Thuner Feuerwehr zu Hilfe eilen, um Wasser aus einem der Zelte zu pumpen. «Für einige Aussteller war es kurz etwas unangenehm, die Besucher hat es allerdings nicht gross gestört», erläuterte der Messeleiter. Im kommenden Jahr wird die Ausstellung auf dem Thuner Expo-Gelände vom 1. bis 4. November stattfinden. Die Sonderschau wird sich dann rund um den Bereich Verkehr im Berner Oberland drehen.

Berner Zeitung

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt