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Der freiheitsliebende Tausendsassa

Am Donnerstag ist es genau zwanzig Jahre her, dass Ueli Kestenholz an den Olympischen Spielen die Bronzemedaille gewonnen hat. Er spricht über seine Leidenschaft zur Natur, über Heimat und seine Art, erwachsen zu werden.

Roger Probst
Ein Hansdampf in allen Gassen: Ueli Kestenholz posiert auf der Baustelle neben seinem Haus. Hier entstehen drei Mietwohnungen. Er hofft, dass er dank den Einnahmen seine Leidenschaften Snowboard, Gleitschirmfliegen oder Speed Flying noch lange ausleben kann.
Ein Hansdampf in allen Gassen: Ueli Kestenholz posiert auf der Baustelle neben seinem Haus. Hier entstehen drei Mietwohnungen. Er hofft, dass er dank den Einnahmen seine Leidenschaften Snowboard, Gleitschirmfliegen oder Speed Flying noch lange ausleben kann.
Patric Spahni

Ueli Kestenholz steht mit Snowboard, Skiern und Gleitschirm auf der Baustelle neben seinem Haus am Strättlighügel. Er ist entspannt, lacht und klopft Sprüche. Drei Bauarbeiter wuseln derweil umher. «Mit 42 ist es an der Zeit, erwachsen zu werden», sagt er.

Dann ziehen sich seine Mundwinkel nach oben. Seine Aussage hat trotz seiner Reaktion einen Kern Wahrheit. Jahrelang tingelte er durch die Welt, tat, wonach ihm gerade war. Unterdessen wohnt er wieder in Thun, das er seine Heimat nennt. «Hier hat es alles in allernächster Nähe: eine schöne Stadt, Seen und Berge. Hier fühle ich mich wohl.» Er ist mittler­weile Vater zweier Söhne.

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