«Der Raum ist vielseitig nutzbar»

Steffisburg

Die Sanierungsarbeiten an der Kirche Sonnenfeld in Steffisburg sind grösstenteils beendet. Am Sonntag sollen der neue Vorplatz, der Kirchturm sowie das neue Untergeschoss der Kirche eingeweiht werden.

An den Arbeiten beteiligt: (v.l.) Michael Amport, Bauleiter, Christine Boss, Baubeauftragte KG Steffisburg, Lukas Bärtschi, Projektleiter, Martin Frei, stv. Geschäftsführer der Verwaltung, Urs Ewald, Inhaber Firma Dällenbach/Ewald AG.

(Bild: Daniel Schöni)

«Dies ist die dritte und grösste Sanierungsetappe», erklärt Martin Frei, stellvertretender Geschäftsleiter der Verwaltung der Kirchgemeinde Steffisburg. Nach dem zweiten Sanierungsschritt an der Kirche Sonnenfeld im Jahr 2007 sei bereits klar gewesen, dass weitere Massnahmen nötig sein werden. Jene Arbeiten begannen im August letzten Jahres in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Dällenbach/Ewald AG.

Energetisch saniert

Ein grosser Beweggrund für die Sanierung sei die Modernisierung gewesen. «Besonders in energetischer Hinsicht ist viel angepasst worden», sagt Christine Boss, Baubeauftragte der Kirchgemeinde Steffisburg. Im Fassadenbereich wurden alle Fenster ersetzt und Wärmedämmputz angebracht.

Im Innenbereich wurde nebst neuem Boden und akustischen Massnahmen ein neues Lichtkonzept erstellt, welches an Veranstaltungen angepasste Beleuchtung ermöglicht. Die Küche wurde vergrössert, um Events besser bewirtschaften zu können. «Zukünftig geplant sind fast ausschliesslich Anlässe der Kirchgemeinde», sagt Frei, «der Raum soll jedoch vielseitig nutzbar sein.» So fänden von Seniorenanlässen bis zu Hip-Hop-Tanzkursen eine grosse Bandbreite von Veranstaltungen statt.

Letzte Arbeiten

Diese Woche standen noch letzte Arbeiten an, die aber bis zur Einweihung am Sonntag beendet sein sollen.

«Aufgrund der Wetterverhältnisse konnte man den Belag des Vorplatzes leider erst verspätet fertigstellen», erläutert Boss. Dieser besteht aus einem Festkiesbelag, sodass auf das Fassen und Abführen von Oberflächenwasser verzichtet werden kann. Auch der Fahrradunterstand konnte erst verspätet aufgebaut werden.

Im Mai 2017 hatte die Kirchgemeindeversammlung einen Verpflichtungskredit von 1,25 Millionen Franken gesprochen, welcher nicht ganz eingehalten werden konnte. «Während der Sanierung wurden weitere Arbeiten entdeckt, die durch­geführt werden mussten und nicht im ­Voraus planbar waren», erklärt Boss. Darunter etwa die Fenster des Kirchturms.

Man gehe von etwa 10 Prozent Abweichung vom Kredit aus, sagt Martin Frei. Am Sonntag werden die neuen Räumlichkeiten anlässlich des Kirchensonntags eingeweiht. Die Feier startet mit einem Gottesdienst um 10 Uhr.

Thuner Tagblatt

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