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Die Armbrust-Bauer vom Lerchenfeld

20 Armbrüste entstehen zurzeit in der Werkstatt der Drechslerei Bruni. Präzision und Geduld sind gefragt, und auch die Nase spielt eine wichtige Rolle.

Flavia von Gunten
Mit kritischem Blick überprüft Hans-Jürg Bruni zwanzig Holzstücke, die zu einem ganz besonderen Auftrag gehören: In seiner Drechslerei stellt Bruni Armbrüste für ehemalige Thuner Kadetten her.
Mit kritischem Blick überprüft Hans-Jürg Bruni zwanzig Holzstücke, die zu einem ganz besonderen Auftrag gehören: In seiner Drechslerei stellt Bruni Armbrüste für ehemalige Thuner Kadetten her.
Patric Spahni
Wilfried Wiedmer von der Drechslerei Bruni prüft die Schleifarbeit.
Wilfried Wiedmer von der Drechslerei Bruni prüft die Schleifarbeit.
Patric Spahni
Bruni zeigt Markus Wind, dem Leiter des Armbrustschützenkorps der Kadetten, eine fertig abgeschliffene Armbrust.
Bruni zeigt Markus Wind, dem Leiter des Armbrustschützenkorps der Kadetten, eine fertig abgeschliffene Armbrust.
Patric Spahni
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Holz, so weit das Auge reicht. Grosse Stücke, kleine, helle und dunkle. Dazwischen drängen sich Sägen, Fräsen und Bohrer. Alles bedeckt von einer dünnen Schicht Sägemehl. Alles – mit der Ausnahme einer Werkbank, auf der 20 besondere Holzstücke liegen. Poliert und in einer Reihe platziert, warten sie auf den nächsten Arbeitsschritt, der sie näher zu ihrer Bestimmung führt. Eine Armbrust soll aus ihnen werden.

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