Die Gartenbauschule baut um

Hünibach

Die Auflagen des Kantons für die weitere Unterstützung der Gartenbauschule hat Folgen: Die Gartenbauschule baut die Verkaufsräume geringfügig um.

Die Verkaufsräume der Gartenbauschule Hünibach.

Die Verkaufsräume der Gartenbauschule Hünibach.

(Bild: zvg)

2017 beschloss der Grosse Rat des Kantons Bern die weitere Unterstützung der Lehrwerkstätte in der Gartenbauschule Hünibach (GSH) – allerdings mit Auflagen: Die GSH muss ihren Eigenfinanzierungsgrad erhöhen und muss nicht subventionierte von subventionierten Bereichen eindeutig trennen. Weil der Verkauf von selbst kultiviertem Biogemüse und Lebensmitteln im Bioladen sowie der Anbau von Gemüse gemäss eidgenössicher Bildungsverordnung nicht zu einer gärtnerischen Ausbildung gehört, werden diese Bereiche nicht mehr subventioniert.

Weiter Teil des Ausbildungsprogramms ist der Verkauf von Pflanzen. «Für uns heisst das, dass wir den Verkauf neu organisieren und die Räumlichkeiten trennen müssen», sagt GSH-Direktorin Marianna Serena. Im Bioladen werden Lebensmittel angeboten. Der Pflanzenverkauf inklusive Schnittblumen zügelt ins Verkaufsgewächshaus und findet neu ganzjährig statt. Dafür sind bauliche Anpassungen nötig.

Während der Kanton 2017 noch 2 Millionen Franken zahlte, werden es 2021 nur noch rund 1,2 Millionen Franken sein. «Ohne einschneidende Umstrukturierungen ist der Betrieb nicht realisierbar», sagt die Direktorin. Ab Januar 2020 wird umgebaut; dann bleibt der Bioladen voraussichtlich drei bis vier Wochen geschlossen. Selbst produziertes Demeter-Gemüse und einige Eigenprodukte werden derweil in Selbstbedienung im Innenhof verkauft.

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