Die Kaffeemühle ist jetzt wieder offen

Thun

Das Restaurant Kaffeemühle ist ab heute wieder ­offen. Es präsentiert sich in neuem Kleid und mit neuem Konzept.

Die Verwaltungsräte der Kaffeemühle AG auf der neuen Aareterrasse (v. l.): Harry Schmid, Walter Schneider, Markus Walther und Rolf Gut.

Die Verwaltungsräte der Kaffeemühle AG auf der neuen Aareterrasse (v. l.): Harry Schmid, Walter Schneider, Markus Walther und Rolf Gut.

(Bild: Nelly Kolb)

Das «Glüüssele» hinter die abgedeckte Baustelle und die Frage «Wie siehts aus?» sind vorbei. Nach dreimonatigem Totalumbau ist die zwischen Parkhaus City-West und Bälliz gelegene Kaffeemühle ab heute wieder offen. «Sie soll, wie vorher, ein beliebter Treffpunkt sein», sagt Walter Schneider, Verwaltungsratsvizepräsident der Kaffeemühle AG, die von vier Unternehmern gegründet worden ist, welche gegen eine halbe Million Franken in den Umbau investiert haben (wir berichteten).

Nun mit Aareterrasse

Das Lokal wurde komplett ausgehöhlt, neu organisiert und die ­gesamte Infrastruktur erneuert. Durch das Verlegen der kleinen Küche konnten Office und Bar gegen die Aare verschoben werden. Neu wird die kleine Aareterrasse bewirtschaftet, wobei es zehn rauchfreie Plätze gibt. «Das ermöglicht aktives Geniessen am Wasser», findet Walter Schneider. «Sie ist ein attraktiver Hin­gucker und damit Anziehungspunkt», ergänzt Verwaltungsratspräsident Markus Walther. Dazu musste die ganze Front verglast und mit einer Schiebetür versehen werden.

Dadurch wirkt der ganze Raum grösser und wesentlich heller. Das wird durch die Farbgebung in Naturtönen und das Eichen-bodenparkett verstärkt. Modern und doch behaglich: Dieses Ziel wurde erreicht.

Analog dem Lokalnamen stehen auf einem Regal zahlreiche unterschiedliche Kaffeemühlen. Über einer Vitrine spenden Kaffeekannenlampen Licht. Weil bei Kunden sehr beliebt, steht in einer Ecke auch ein runder Tisch. Und auch eine Fulehungmaske fehlt nicht. Im Inneren gibt es 46 und im Bälliz, wie bisher, 60 Aussenplätze.

Das Angebot

Um die Betriebskosten wirtschaftlich zu halten, verzichtet die Kaffeemühle auf warme Gerichte. Sie konzentriert sich auf schmackhafte Snacks. Dazu gehören die beliebten belegten Brötchen, ofenfrische, knusprige Sandwiches, Salate und warme Suppen. Neu ist alles auch über die Gasse erhältlich. Geschäftsführerin Jolanda Casserini beschäftigt 6 bis 8 Voll- und Teilzeitangestellte.

Knacknüsse beim Umbau

Die Bewilligungsbehörde verlangte für die Aareterrasse das Fassen von möglicherweise durch Schuhe verschmutztes Wasser. Dieses darf nicht in die Aare, sondern muss in die Kanalisation geleitet werden. Um die neuen Strom- und Wasserleitungen einziehen zu können, mussten 14 Kernbohrungen ins vermietete Untergeschoss durch­geführt werden.

Weil die Sanierung der 40-jährigen WC-Anlage nicht im Budget der Gebäudebesitzerin Allianz Immobilien enthalten war, sprang die Kaffeemühle AG ein und übernahm die Kosten. Verhandlungen über einen Kostenteiler laufen.

Berner Zeitung

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