Zum Hauptinhalt springen

Die Zeit, von Paris via Telefon nach Hause

Drei Jahre nach der Einführung hatte sich der tele­fonische Zeitdienst auch in Thun als nützliche Neuerung etabliert.

Manuel Berger
Wer seine Uhren nach dem telefonischen Zeitdienst stellte, der vertraute auch hierzulande auf den Zeitzeichensender des Eiffelturms.
Wer seine Uhren nach dem telefonischen Zeitdienst stellte, der vertraute auch hierzulande auf den Zeitzeichensender des Eiffelturms.
ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz

Der im Jahr 1916 von der Telegrafen- und Telefonverwaltung eingeführte telefonische Zeitdienst hatte bis im Dezember 1919 auch in Thun vielerorts Eingang gefunden. In einer Mitteilung des «Oberländer Tagblatts» wurde die «gut eingelebte Neuerung, die eine überall gleichmässige Zeitbestimmung schafft», deshalb in Erinnerung gerufen. Schliesslich, so hiess es, gebe, wer auf das Zeitzeichen abonniert habe, die Neuheit nicht auf, was insbesondere Behörden, Geschäfte und Private betreffe, die grossen Wert auf genauen Zeitbesitz legten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen