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Ehre, wem Ehre gebührt

Für herausragende Leistungen in Sport, Beruf und Freiwilligenarbeit ehrte die Gemeinde Steffisburg zahlreiche Bürgerinnen und Bürger.

Die erfolgreichen Steffisburgerinnen und Steffisburger. Foto: Stefan Kammermann
Die erfolgreichen Steffisburgerinnen und Steffisburger. Foto: Stefan Kammermann

«Dies ist ein sehr freudiger Anlass, gerne rollen wir euch den roten Teppich aus», sagte Steffisburgs Gemeindepräsident Jürg Marti am Montagabend im Dachstock des Höchhus in Anspielung an die kürzliche Oscar-Verleihung. Und er fuhr gleich fort: «Ein Blitzlichtgewitter und Limousinen, die euch abholen, braucht es aber keine.»

«Dies ist ein sehr freudiger Anlass, gerne rollen wir euch den roten Teppich aus.»

Jürg Marti, Gemeindepräsident Steffisburg

An der Ehrung der erfolgreichen Steffisburgerinnen und Steffisburger in Sport, Kultur, Beruf und Freiwilligenarbeit wollte der Gemeindepräsident indes nicht tiefstapeln. «Ihr seid bodenständig und habt euch den Erfolg und die grossartigen Leistungen selbst erarbeitet», betonte er. Dieses Engagement zeige die Vielfältigkeit in Sport, Kultur, Gewerbe und Berufe. Fast vollständig anwesend war auch der Gemeinderat kurz nach seiner Sitzung am Montag sowie Matthias Döring, Präsident des Grossen Gemeinderates (GGR).

Hochburg der Köche

Jürg Marti stellte die Geehrten gleich persönlich vor. Dabei stellte sich heraus, dass Steffisburg eine eigentliche Hochburg von herausragenden Köchen ist. Etwa Laura Loosli und Yanik Hartmann, die am Schweizer Kochlehrlingswettbewerb «Gusto 19» gleich Platz eins und zwei nach Steffisburg holten.

Oder Stéphanie Zosso, die als Siegerin des Marmite-YoungsterWettbewerbs mit dem Kochlöffel ebenfalls oben aus schwang, und ihr Chef Rolf Fuchs vom Restaurant Panorama, der von Gastro Suisse zum Berufsbildner des Jahres gewählt wurde. Geehrt wurde ebenso Martina Manzione. Sie gewann den nationalen Koch- und Servicewettbewerb «Young Talent by Escoffier» und qualifizierte sich damit für das internationale Finale in Shanghai. «Leider wurde das Finale wegen dem Coronavirus abgesagt», erläuterte die junge Militärköchin.

Weiter durfte ebenso die Familie Zurflüh mit Hanspeter, Christine, Marco und Sandro vom Restaurant Bahnhof eine Ehrung entgegennehmen. Sie haben mit 13 Punkten erstmals den Einstieg in den Restaurantführer Gault Millau geschafft.

Auch Teams ausgezeichnet

Ausgezeichnet wurden gleich auch zahlreiche Mannschaften. So die Handballer der 5. Klasse im Schulhaus Kirchbühl wie auch die Mädchen der 4. Klasse im selben Schulhaus. Beide Teams erreichen in ihrer Sparte den Schweizermeistertitel. «Dies dürfte wohl am Höhentraining im Kirchbühl liegen», meine der Gemeindepräsident mit einem Schmunzeln.

Nebst Personen aus Sport, Beruf und Kultur würdigte Gemeindepräsident Jürg Marti ebenso die Freiwilligenarbeit und ehrenamtliche Tätigkeit. Etwa Barbara Bosco für ihr Engagement im Natur- und Vogelschutzverein.

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