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«Eigeninteressen für das Wohl der Allgemeinheit zurückstellen»

Sie wollen in den Steffisburger Gemeinderat: Wir nehmen acht Kandidierende unter die Lupe. Heute Christian Gerber (EDU).

Christian Gerber (EDU).
Christian Gerber (EDU).
zvg/Philippe Wenger

Als Förster sind Sie ein Naturmensch – wie gehen Sie als solcher mit der Forderung nach mehr urbanem Siedlungsraum um?Die Schönheit der Natur ist mir sehr wichtig. Aus diesem Grund strebe ich eine gezielte, verdichtete Bauweise im bereits bebauten Gebiet an, nur so können wir die Schönheit der unbebauten Landschaft bewahren.

Was bedeutet Steffisburg für Sie?Steffisburg ist mein Zuhause, ich liebe diesen Ort mit seiner Vielfalt, der landschaftlichen Schönheit, der Nähe zu den Bergen, zum Wasser, aber auch zur Stadt. Es ist ein Vorrecht, an einem so schönen Ort zu wohnen.

Wo besteht in Steffisburg der grösste Handlungsbedarf? Vieles ist in Steffisburg sehr gut! An diversen grossen Projekten wird gearbeitet. Das Thema Fernwärme ist eine Herausforderung, an der wir sicher arbeiten müssen. Allgemein sind wir aber gefordert, unsere Eigeninteressen für das Wohl der Allgemeinheit etwas zurückzustellen.

Wenn Sie von Steffisburg wegziehen würden – wohin würden Sie am ehesten ziehen – und warum? Wenn ich das wirklich müsste, würde es mich nicht Richtung Stadt ziehen, ich würde meine Fühler wohl Richtung Fahrni, Unterlangenegg oder Homberg ausstrecken, möchte wenigstens noch Nachbar von Steffisburg bleiben und den Blick auf die Stockhornkette behalten!

Was ist ausserhalb der Politik Ihre grösste Leidenschaft? Ich liebe meine Familie, meinen Beruf als Förster, mein Glaube ist mir wichtig, ich arbeite gerne, treibe gerne Sport und freue mich täglich an unserer schönen Region.

Welches ist Ihr Lieblingsort in Steffisburg – und warum?Ich liebe den Zulglauf direkt vor unserem Haus, mit dem Wasser, den Steinen, den Bäumen und dem Blick auf die Stockhornkette, dies ist eine richtige Oase.

Wir stellen Ihnen zwei Kandidierende pro Liste (SVP/FDP, SP, EDU/EVP, BDP/GLP) vor, die am 25. November in den Gemeinderat gewählt werden wollen. Sie wurden von ihrer jeweiligen Partei fürs Interview ausgewählt.

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