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«Ein heute wahrlich seltenes Ereignis»

Nach einer Bauzeit von 35 Wochen wurde am Donnerstag die Aarefeldstrasse in Steffisburg eröffnet. Bis auf einen Diebstahl wurde der Prozess nur von positiven Taten geprägt.

Das rote Band fällt: Gemeindepräsident Jürg Marti (links) und Tiefbauvorsteher Marcel Schenk eröffneten die Aarefeldstrasse.
Das rote Band fällt: Gemeindepräsident Jürg Marti (links) und Tiefbauvorsteher Marcel Schenk eröffneten die Aarefeldstrasse.
Gabriela Sterchi

Auf einer dunklen, neu planierten Strasse, bei blauem Himmel und warmem Sonnenschein, wurde am Donnerstagnachmittag die Aarefeldstrasse eröffnet. «Damit wir auf dieser Strasse hier stehen können, haben viele Leute einiges geleistet», sagte der Steffisburger Gemeindepräsident Jürg Marti (SVP).

Nach dem 35-wöchigen Arbeitsprozess konnte die Aarefeldstrasse, einige Meter neben dem Steffisburger Bahnhof, eingeweiht werden. Sowohl Marti wie auch Tiefbauvorsteher Marcel Schenk (SP) lobten die Zusammenarbeit aller Beteiligten. «Während des ganzen Bauverfahrens kam es nie vor, dass man mit Schaufel und Hacke aufeinander losging», witzelte Schenk.

Das Verhältnis zwischen den am Bau Beteiligten sei stets positiv gewesen und bis auf einen Diebstahl, bei welchem einige Geräte der Marti AG gestohlen wurden, habe es keine Zwischenfälle gegeben, erzählte Schenk weiter. «Mit dem Bau dieser Strasse ist die Erschliessung des Areals ‹Raum 5› nun gesichert und gewährleistet», sagt Schenk.

Vorläufiges Ende

Nachdem am 4. April 2019 der Spatenstich erfolgt war, kamen die Bauarbeiten nun «vorläufig» zu einem Ende. 2020 würden noch die Deckbeläge folgen und einige Anpassungen wie beispielsweise die Einmündung in den Glättemühleweg.

Nachdem das Vorhaben seit nun bald zehn Jahren zur Rede ge­standen hatte, konnte Schenk gemeinsam mit Marti das rote Band zerschneiden. «Ein heute wahrlich seltenes Ereignis» sei es, eine neue Strasse eröffnen zu können in einer Zeit, wo der Klimaschutz ein tägliches Thema sei.

Damit diese Strasse klimaschonender gebaut werden konnte, wurden für die Materialien möglichst kurze Transportwege genutzt. Die Bodenmaterialien seien aus der Unterlangenegg herbeigeführt und zusätzliche 9300 Kubikmeter von «aufbereiteten Materialien» von der Baustelle des Allmendtunnels verwendet worden.

Alles in allem ein gelungenes Projekt, waren sich Marti und Schenk einig. Nicht zuletzt dankte Gemeindepräsident Marti auch der Gemeinde Heimberg, die einen wesentlichen Beitrag zum Bau beigesteuert hat. «Dies ist eine Investition für die Zukunft», schloss Marti die Danksagung ab.

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