Einbahnregime: Grosser Zuspruch für Onlinepetition

Thun

Die Gegner des Einbahnregimes in der Thuner Innenstadt halten mit einer neuen Onlinepetition den Druck auf die Behörden hoch.

Soll der Verkehr zwischen Maulbeerkreisel und Lauitor in beiden Richtungen fliessen dürfen? Über diese Frage scheiden sich die Geister.

Soll der Verkehr zwischen Maulbeerkreisel und Lauitor in beiden Richtungen fliessen dürfen? Über diese Frage scheiden sich die Geister.

(Bild: Archiv/Patric Spahni)

Das Einbahnregime für Autofahrer vom Maulbeerkreisel bis zum Lauitor in der Innenstadt steht weiter stark im Gegenwind: Seit gut einer Woche läuft eine Onlinepetition mit dem Titel «Verkehrsmisere infolge Fehlplanungen am rechten Thunerseeufer». Hinter der Bittschrift steht der ehemalige Oberhofner Grossrat Thomas Heuberger (Grüne), der sich – gemeinsam mit weiteren Vertretern des rechten Seeufers – bereits letzten Sommer mit einer von 1070 Personen unterzeichneten Petition gegen die neue Verkehrsführung wehrte.

Heuberger fordert vom Thuner Gemeinderat und von der kantonalen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion die Aufhebung des besagten Einbahnregimes und eine «rasche Neuplanung der Verkehrsflüsse rund um den Lauitorkreisel vom rechten Thunerseeufer in die Stadt Thun und nach Bern». Bis Mittwochabend haben schon rund 1500 Personen die neue Petition unterzeichnet. Die Sammlung läuft noch sieben Wochen.

Der Gemeinderat hatte im August bekannt gegeben, dass die Voraussetzungen nicht gegeben seien, das Einbahnregime infrage zu stellen. Vergangene Woche nahm indes der Grosse Rat ein Postulat an, das das Einleiten von «Verbesserungsmassnahmen» anregte. Demnach wird Kreisoberingenieur Markus Wyss in einem Forum mit Vertretern der betroffenen Gemeinden nach Lösungen suchen.

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