Einmal mehr gibt der Verkehr in Thun zu reden

Thun

Die Hauptversammlung des Lauenen-Hofstetten-Ried-Leists stand im Zeichen der gegenwärtigen Verkehrssituation.

Votanten an der Hauptversammlung des Lauenen-Hofstetten-Ried-Leists forderten, dass die Freienhofgasse wieder in beide Richtungen befahrbar wird.

Votanten an der Hauptversammlung des Lauenen-Hofstetten-Ried-Leists forderten, dass die Freienhofgasse wieder in beide Richtungen befahrbar wird.

(Bild: Patric Spahni)

Während an der Hauptversammlung des Lauenen-Hofstetten-Ried-Leists am Montagabend alle Geschäfte durchgewinkt wurden, gab die gegenwärtige und zukünftige Verkehrssituation zu Diskussionen Anlass.

Von den rund hundert im Tertianum Bellevue-Park Anwesenden meldeten sich annähernd ein Dutzend zu Wort. «Die Freienhofgasse sollte für Personenwagen wieder in beiden Richtungen befahrbar sein und das Einbahnregime nur für Lastwagen gelten», lauteten einige der Voten.

Der Thuner Gemeinderat habe sich dahingehend geäussert, dass man vorerst die weiteren Erfahrungen abwarten wolle, erklärte der Interimspräsident Bruno Tschanz. Falls diese stark negativ sein sollten, werde man bereit sein, nochmals über die Bücher zu gehen und allfällige Anpassungen vorzunehmen.

Eine Frage betraf die Wiederinbetriebnahme der STI-Haltestelle Lauitor, welche in Fahrtrichtung Interlaken weiterhin nicht bedient wird. Man wolle nun das Ende der bis Anfang Juli dauernden zweiten Bauetappe abwarten. «In Zusammenarbeit mit den anderen Leisten werden wir die vorgebrachten Anliegen bei den zuständigen Stellen einbringen», versicherte Tschanz.

Bedauert wurde, dass die in den Sechzigerjahren diskutierte Idee eines Hübelitunnels nie in die Tat umgesetzt werden konnte. Als Positivum wurde das neue Parking Schlossberg erwähnt. Zur angedachten Aarequerung Scherzligen mittels Kettenfähre sind Abklärungen im Gang.

Neue Mitglieder gewinnen

Der Leist hat die Tradition, jedes Jahr eine gute Tat zu vollbringen. Jene aus dem Jahr 2016, auf dem Spielplatz Lauenen Fussballtore aufzustellen, konnte nun verwirklicht werden. Heuer ist eine Aktion zur Gewinnung von Neumitgliedern geplant. Dies aus gutem Grund, ist doch die Zahl der Mitglieder innert Jahresfrist bei 11 Eintritten und 22 Austritten auf 270 zurückgegangen. Der geplante Wasserstandsmesser bei der Scherzligschleuse könne erst bei der grossen Seeabsenkung im nächsten Jahr realisiert werden, wurde mitgeteilt.

Sämtliche Vorstandsmitglieder mit Ulrich Krebs als Präsident und die zwei Revisoren wurden für zwei weitere Jahre bestätigt. Die Jahresrechnung 2018 schliesst bei Einnahmen von 6390 Franken mit einem Verlust von 913 Franken ab.

Armand Baeriswyl vom Archäologischen Dienst des Kantons Bern berichtete über den aktuellen Forschungsstand zum Schloss Thun.

Thuner Tagblatt

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