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Entlastungsstollen hat schon mehrfach Schäden verhindert

Thun

1714 wurde die Kander in den Thunersee geleitet, was zu regelmässigem Hochwasser rund um den See führte. Seit Mai 2009 gibt es einen Entlastungsstollen. Er wurde schon mehrmals geöffnet.

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Wenn sich das Wasser im Thunersee zu stauen beginnt und der Pegel ansteigt, spulen sich in den Köpfen zahlloser Menschen dramatische Bilder ab. Das Wasser flutet Keller und Tiefgaragen, fliesst samt Dreck durch Büros, drückt das Grundwasser von unten in Wohnungen, begräbt wertvolle Erinnerungsstücke im Schlamm. Oder auch Szenen von Touristen, die im Kanu statt zu Fuss zum Hotel gelangen, und von geschlossenen Geschäften am Aarequai, auf welchem Sandsäcke vor den Eingängen aufgetürmt sind. Unvergessen sind auch etwa jene Bilder, in denen Betagte in Schlauchbooten evakuiert werden mussten.

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