Zum Hauptinhalt springen

Feiern und austauschen am Generationenfestival

Am nächsten Samstag findet auf dem Seefeld-Areal des Gymnasiums Thun das erste Generationenfestival statt. Von 10 bis Mitternacht wird mit Highlights, Workshops und dem Festivalmärit ein vielseitiges Programm geboten.

Ursula Haller und Elias Rüegsegger am Teich im Seefeld.
Ursula Haller und Elias Rüegsegger am Teich im Seefeld.
Marco Zysset

Elias Rüegsegger und Ursula Haller ins Wort zu fallen, wenn sie vom ersten Generationenfestival berichten, ist gar nicht so einfach. Die Leidenschaft, mit der die ­beiden zu Werke gehen, sprüht förmlich in der Luft. «Wir wollen, dass ein Austausch stattfindet», sagt Ursula Haller, «und dass sich die Besucherinnen und Besucher aktiv beteiligen.»

Elias Rüegsegger betont: «Damit das Festival gelingt, muss der Funke springen.» Ein Funke freilich, der zumindest bei ihnen beiden als OK-Mitglieder ein regelrechtes Feuer der Leidenschaft entfacht hat.

«Wir wollen zeigen, dass es ein Miteinander nicht nur braucht, sondern dass es auch tatsächlich möglich ist», sagt Ursula Haller; Rüegsegger ergänzt: «Damit kann das erste Generationenfestival nicht nur für das Zusammenleben von Jung und Alt Vorbildcharakter haben, sondern auch für andere Bevölkerungsgruppen.»

Mehr als ein Musikfestival

So ist das Generationenfestival, das am kommenden Samstag auf dem Seefeld-Areal des Gymnasiums Thun stattfindet, denn euch weit mehr als ein Musikfestival, an dem die Besucherinnen und Besucher ausschliesslich zugegen sind, um sich unterhalten zu lassen.

In diversen Workshops können Jung und Alt selber Hand anlegen und reparieren, tanzen, dehnen, stricken, Seil springen und mehr. Daneben stellen sich auf dem Festivalmärit zahlreiche Organisationen – von Hobbygärtnern bis zu Jungjournalisten – vor (vgl. Kasten rechts).

Rund 100 Helfer

Mehr als ein Jahr hat das OK – gemäss übereinstimmender Aussage von Rüegsegger und Haller aus «fünf Jungen und zwei Alten» bestehend – auf den Anlass vom kommenden Wochenende hingearbeitet; insgesamt werden rund 100 Helfer zum Gelingen beitragen.

Die Hälfte von ihnen stellt der Verein «und – das Generationentandem». «Für uns war wichtig, dass wir mit dem Anlass, mit dem wir auch unser fünfjähriges Bestehen feiern wollen, den Verein nicht finanziell belasten», erklärt Vorstandsmitglied und Initiant Elias Rüegsegger.

«Umso dankbarer sind wir, dass wir das Budget dank den zahlreichen Partnern aus­geglichen gestalten konnten.» Gemeinsam äussern Haller und Rüegsegger die Hoffnung, dass das Generationenfestival – ähnlich wie schon frühere Aktivitäten des Vereins – nachhaltig Spuren hinterlässt.

«Denn es ist eine Tatsache, dass die Gesellschaft immer älter wird», sagt Ursula Haller. «Deshalb muss sie sich dem Generationendialog stellen.» Das Generationenfestival in Thun soll ein weiterer Schritt dahin sein.

www.generationenfestival.ch

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch