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Frischer Wind für die Art Container

Liveevents, ein Open-Air-Kino und ein Container, in dem Besucher selber Hand anlegen können: An der Art-Container-Ausstellung 2018 in Steffisburg wird einiges neu.

Das Projektteam der Art Container Steffisburg 2018 (v.l.): Gemeindepräsident Jürg Marti, Ines Meyer Döring, Corinne Beutler, Marianne Neuhaus und Martin Deiss.
Das Projektteam der Art Container Steffisburg 2018 (v.l.): Gemeindepräsident Jürg Marti, Ines Meyer Döring, Corinne Beutler, Marianne Neuhaus und Martin Deiss.
zvg/David Schweizer

«Wir wollen zurück zur Ursprungsidee des Projekts: Verschiedene Kunstformen verbinden und Menschen damit auf die Ausstellungsmeile holen», erklärt Ines Meyer Döring. Als beauftragte Projektleiterin der Art Container Steffisburg 2018 liegt Meyer viel daran, Besuchenden jeden Alters die Kunst in den zwölf Schiffscontainern zugänglich zu machen. Darauf habe die Gemeinde bei der Planung der Ausstellung, die vom 5. Mai bis zum 23. Juni 2018 dauert, besonderes Augenmerk gelegt.

Ein Projekt der Gemeinde

Die dritte Ausgabe der Art Container Steffisburg bringt deshalb einige Neuerungen mit sich. «Das Projekt wird nicht mehr wie 2012 und 2015 von der Kulturkommission organisiert, sondern von einer Projektgruppe der Gemeinde Steffisburg», sagt Meyer, die gemeinsam mit Corinne Beutler auch die künstlerische Leitung der Ausstellung innehat.

Der Projektgruppe sei es wichtig, ausser Konkurrenz zu anderen kulturell tätigen Gruppen in der Gemeinde zu stehen, ergänzt sie: «Die Ausstellung ist ein Projekt der gesamten Gemeinde, und wir konnten entsprechend lokale Kulturschaffende gewinnen, die mit uns zusammenarbeiten.» Mit diesen Partnern sollen verschiedene Events rund um die Container realisiert werden. «Das Echo und die Unterstützung aus der ­Region sind gross», freut sich ­Meyer.

Ein Event pro Container

Konkret werden sich auch rund um die Container Neuerungen bemerkbar machen. So organisieren alle Kunstschaffenden über die sieben Wochen verteilt einen Event zu ihrem Container. «Darunter werden Lesungen, Freiluft-Kinoveranstaltungen, Speedpainting und ein Tanzabend sein», erklärt die Projektleiterin.

Auch musikalische Darbietungen werden stattfinden, diese meist unplugged. Dafür verzichtet die Projektgruppe auf die vormals durchgeführten Konzerte auf dem Steffisburger Dorfplatz. «Wir wollen mit den Events näher zu den Containern rücken.» Zudem finden Anfang Juni die Steffisburger Music Days auf dem Dorfplatz statt. Dieser Event soll eine optimale Ergänzung zur neuen Auflage der Art Container Steffisburg sein.

Das Bistro Deck 13 wird nächstes Jahr vergrössert und dient als Plattform für eine offene Bühne, auf der Künstler von nah und fern jederzeit ihr Können zeigen dürfen. Weiter gibt es einen «Young Art»-Container, der jungen Erwachsenen, die kürzlich eine Kunstschule abgeschlossen haben oder noch an einer solchen studieren, eine Plattform bieten soll und durch die Offene Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde Steffisburg und die reformierte Kirche getragen wird. Einer der zwölf Schiffscontainer wird ausserdem von der Heilpädagogischen Schule der Region Thun, die ihren Sitz in Steffisburg hat, gestaltet.

Bevölkerung ist gefragt

Nicht nur Kunstschaffende, sondern auch die Bevölkerung soll an der Art Container Steffisburg 2018 beteiligt sein. «In einem Ateliercontainer können sich Interessierte unter dem Motto «Abenteuer Kunst» selbst daran wagen, künstlerisch tätig zu werden. Es wird in diesem Zusammenhang auch Angebote für Schulklassen geben», präzisiert Ines Meyer. Auch einzelne Künstlerinnen und Künstler bieten den Besuchenden die Möglichkeit, in den von ihnen gestalteten Containern selbst Hand anzulegen.

Die reformierte Kirche Steffisburg nimmt mit einem Angebot für Familien an der Art Container Steffisburg teil, bei dem «Kunst als Abenteuer erlebt werden kann», wie die Projektleiterin verrät.

Nebst all diesen Angeboten ist es der Gemeinde Steffisburg wichtig, dass während des ganzen Projekts die Künstler und die Interaktion mit dem Publikum im Zentrum stehen. «Darum geht es uns: Wir wollen Kunst für alle zugänglich machen», sagt Meyer.

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