Fritschi verlangt Antworten vom Gemeinderat

Thun

Regierungsstatthalter Marc Fritschi fordert vom Gemeinderat eine Antwort und entscheidet dann über die Beschwerden zur Fuss­gängerzone und zu den ober­irdischen Parkplätzen.

Laut Regierungsstatthalter Marc Fritschi ist ein Rückzug der Parkplatzbeschwerden «nicht zu erwarten», wie er in einer gestern verschickten Mitteilung festhält.

Laut Regierungsstatthalter Marc Fritschi ist ein Rückzug der Parkplatzbeschwerden «nicht zu erwarten», wie er in einer gestern verschickten Mitteilung festhält.

Die Situation ist einigermassen komplex: Nachdem die städtische Baudirektion im vergangenen Februar die Aufhebung von rund 180 oberirdischen Parkplätzen in der Innenstadt verfügt hatte, reichten die Innenstadtgenossenschaft Thun und weitere Interessenvertreter dagegen Beschwerde ein. Regierungsstatthalter Marc Fritschi sistierte indes später das Verfahren, damit der Thuner Gemeinderat mit den Direktbetroffenen einen Kompromiss aushandeln konnte. Gegen diesen Kompromiss – die im November von der Stadt verfügte Begegnungs- und Fussgängerzone in der Innenstadt – gingen wiederum ebenfalls Beschwerden ein.

Kürzere maximaleParkdauer rechtsgültig

Laut Regierungsstatthalter Marc Fritschi ist ein Rückzug der Parkplatzbeschwerden «nicht zu erwarten», wie er in einer gestern verschickten Mitteilung festhält. Er fordert «von der Gemeindebehörde nun eine Beschwerdeantwort ein und wird anschliessend über die Beschwerden entscheiden». Momentan bestritten seien nebst der Fussgängerzone diverse Parkplatzaufhebungen an verschiedenen Orten in der Innenstadt.

Es gibt jedoch auch mehrere unbestrittene Massnahmen, die damit jetzt rechtsgültig sind: Konkret geht es um die Bewirtschaftung der Parkplätze an der Markt- und der Berntorgasse sowie auf dem Stadthofplatz. Die Stadt verfügte dort neu eine maximale Parkdauer von 30 Minuten. Ebenfalls rechtsgültig sind die zwei neu verfügten Behindertenparkplätze auf dem Bärenplatz sowie die Baubewilligung für die Umgestaltung des Lauenengärtli am oberen Ende des Lauitorstutzes inklusive Aufhebung der dortigen Parkplätze.

Parkieren auf Hofmann-Parkplatz aktuell erlaubt

Jenen Parkplatzbeschwerden, welche die Innenstadt betreffen, entzieht Fritschi die aufschiebende Wirkung. Ihm erscheint dies verhältnismässig, «weil die Fussgänger- und Begegnungszone die Zufahrt in die Innenstadt einschränkt und zwischenzeitlich das Parkhaus Schlossberg in Betrieb ging». Das heisst, dass das Parkieren dort weiterhin verboten bleibt. Benutzt werden können dagegen – wegen der aufschiebenden Wirkung – drei Parkplätze am Plätzli in der Oberen Hauptgasse sowie der Hofmann-Parkplatz an der Schulhausstrasse.

Thuner Tagblatt

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt