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Gegnerische Fans fielen negativ auf

Insgesamt kam es 2017 zu 221 gewalttätigen Ereignissen bei Fussballspielen. Der FC Thun war 26-mal involviert. Meistens waren die Fans der Gegner verantwortlich.

Nicht nur im Stadion sorgten Gästefans für unrühmliche Szenen.
Nicht nur im Stadion sorgten Gästefans für unrühmliche Szenen.
Patric Spahni

«Vermummte Gästefans warfen Glasflaschen in Richtung der Sportler»: Das ist einer der happigsten Einträge über das Verhalten von FC-Thun-Anhängern in der Ereignisliste der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorenkonferenz (KKJPD), welche seit Mittwoch vorliegt. Insgesamt 26-mal ist der FC Thun in der Liste zu gewalttätigen Zwischenfällen an Fussball- und Eishockeyspielen im vergangenen Jahr erwähnt.

Dabei fällt auf: Bei diesen Ereignissen waren vor allem die Fans der Gegner die Hauptsünder. So gingen beispielsweise ­Anhänger des FC Basel Anfang August auf Polizisten los und verletzten fünf von ihnen durch Faustschläge und Fusstritte.

FC-Thun-Anhänger sind 10-mal als Verantwortliche für Zwischenfälle aufgeführt, unter anderem bei der eingangs erwähnten Cuppartie gegen den FC Stade-Payerne vom vergangenen August, wo sie auch pyrotechnische Gegenstände zündeten.

Die gewalttätigen Vorfälle in den Stadien nahmen generell ab und verlagerten sich nach draussen. Das Hauptproblem ist laut KKJPD die Anreise von Gästefans, wo es immer wieder zu Störungen des Bahnverkehrs, Auseinandersetzungen zwischen den Fans und Angriffen auf Sicherheitspersonal und Polizei kommt.

YB nicht nur sportlich spitze

Unrühmlicher Spitzenreiter in der Ereignisliste ist zum ersten Mal YB mit 36 Zwischenfällen, gefolgt vom FC Basel und dem FC Zürich. Der FC Thun ist an achter Stelle aufgeführt, wobei es nicht nur bei Super-League-Vereinen zu Zwischenfällen kam.

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