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Geld für Anlass, «der wirklich leuchtet»

Der Thuner Stadtrat steht hinter der Künstlerbörse. Der neue Leistungsvertrag mit den Veranstaltern gilt bis 2023.

Impression von der Künstlerbörse 2019 mit der Compagnia Ziba.
Impression von der Künstlerbörse 2019 mit der Compagnia Ziba.
Patric Spahni

«Wir reden über ein Produkt, das andere Städte auch sehr gerne hätten, ein Produkt, das wirklich leuchtet», sagte Gemeinderat Roman Gimmel (SVP). «Es ist ein Anlass, der internationale Ausstrahlung hat. Er soll in Thun bleiben», betonte Manfred Locher für die Fraktion EVP/EDU/CVP. «Es ist eines der Highlights im Frühling. Ein Anlass, der den Nerv der Zeit trifft», führte Katharina Ali (SP) aus.

Die Veranstaltung muss laut Susanna Ernst (FDP) in Thun bleiben – «es gibt nichts anderes als zuzustimmen». Den expliziten «Wunsch nach Einstimmigkeit» brachte Reto Vannini (Fraktion GLP/BDP) an, der von einem wichtigen und gut zu Thun passenden Anlass sprach.

Barbara Klossner (SVP) würdigte die grosse Wirkung in der Schweiz, aber auch im Ausland. «Wir hoffen, dass wir den Anlass über die nächsten vier Jahre hinaus beherbergen können», blickte Reto Kestenholz (Grüne) in die Zukunft.

Betrag bleibt gleich

Kein Zweifel: Die seit 1993 jeden Frühling in Thun stattfindende Künstlerbörse geniesst nicht nur beim Publikum sowie den Künstlerinnen und Künstlern grosses Ansehen – sondern auch in der Thuner Politik. Das wurde am Donnerstagabend im Stadtrat deutlich, als es darum ging, einen neuen Leistungsvertrag mit dem Berufsverband «t. – Theaterschaffende Schweiz» für die Ausgaben 2020 bis 2023 abzusegnen.

Die Eckpunkte: Die Stadt unterstützt die Künstlerbörse, die jeweils über 3000 Besucherinnen und Besucher anzieht, weiterhin mit jährlich 125'000 Franken – bestehend aus einem Barbeitrag von 110'000 Franken sowie Dienstleistungen und Gebühren. In den Stadtratsunterlagen schreibt der Gemeinderat, die Vertragsverhandlungen seien «sehr konstruktiv» verlaufen.

Mit dem gleichbleibenden Beitrag der Stadt sei die finanzielle Situation der Künstlerbörse weiterhin stabil, «und der Anlass kann erfolgreich weiterentwickelt und als nationale Kulturveranstaltung mit Ausstrahlung über die Landesgrenze hinaus positioniert werden». Unterstützt wird der Anlass unter anderem auch vom Kanton Bern und von Pro Helvetia.

«Ganz starkes Signal»

Kein Wunder: Die Voten im Stadtparlament liessen es problemlos erahnen – Reto Vanninis Wunsch nach Einstimmigkeit ging bei der Abstimmung über den neuen Leistungsvertrag in Erfüllung. Für Kulturvorsteher Roman Gimmel ist die Zustimmung ein «ganz starkes Signal, dass wir die Künstlerbörse hier behalten wollen».

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