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Gemeinderat legt sein Augenmerk auf die Innenstadt

230'000 Franken will der Thuner Gemeinderat ausgeben, um herauszufinden, wie die Innenstadt attraktiver gestaltet werden kann.

Die Thuner Innenstadt als nächtliche Farbenpracht.
Die Thuner Innenstadt als nächtliche Farbenpracht.
Christoph Gerber

Der Thuner Gemeinderat will die Gunst der Stunde nutzen. Nach der Eröffnung des Schlosshaus-Parkings konnten Parkplätze in der Innenstadt aufgehoben und die neue Fussgängerzone eingeführt werden. Dies sei eine Chance, das Herz der Stadt Thun noch attraktiver zu gestalten, schreibt die Stadt in einer Medienmitteilung.

Um ein Gestaltungskonzept zu erarbeiten, lanciert der Gemeinderat deshalb ein Studienverfahren sowie die Erstellung eines Massnahmenkatalogs und eines Umsetzungsplans. Damit komme der Gemeinderat den Forderungen diverser politischer Vorstösse zur Attraktivierung der Innenstadt nach, schreibt die Stadt. Für den Studienauftrag beantragt der Gemeinderat dem Stadtrat einen Verpflichtungskredit von 230'000 Franken. Letzterer befindet in seiner März-Sitzung über das Geschäft.

Im Sommer soll es losgehen

Ziel des Studienauftrages ist es, eine Analyse vorzunehmen und ein Gestaltungskonzept zu erstellen, «das die Räume, Plätze und deren Bedeutung im Stadtraum klar definiert». Ein Massnahmenkatalog solle dann aufzeigen, wie der öffentliche Raum genutzt werden könne. Falls der Stadtrat den Kredit bewilligt, wird im Sommer ein Planerwahlverfahren lanciert und via öffentliche Ausschreibung ein Bearbeitungsteam gesucht.

Eine Fachjury unter der Leitung von Stadtpräsident Raphael Lanz wählt das Team. Dieses erarbeitet anschliessend bis im Sommer 2020 zusammen mit der Stadt Thun Gestaltungskonzept, Umsetzungsplan und Massnahmenkatalog. Verschiedene Anspruchsgruppen sowie die Öffentlichkeit werden laut Mitteilung der Stadt punktuell in den Prozess einbezogen.

(pd)

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