Gerangel um die Plätze

Steffisburg

Am Freitag ist Chrischtchindli-Märit in Steffisburg. Marktchef Markus Trachsel und sein OK sind seit Monaten mit den Vorbereitungen beschäftigt.

Der Chrischtchindli-Märit lockt jedes Jahr wieder zahlreiche Besucher nach Steffisburg. Heiss begehrt unter den Marktfahrern sind die Standplätze.

Der Chrischtchindli-Märit lockt jedes Jahr wieder zahlreiche Besucher nach Steffisburg. Heiss begehrt unter den Marktfahrern sind die Standplätze.

(Bild: Markus Hubacher)

Am Freitag geht der Steffisburger Chrischtchindli-Märit in die 26. Runde. Einer ist dabei besonders gefordert: Marktchef Markus Trachsel. «Die Organisation beginnt jeweils schon im August, wenn das Bewerbungsfenster für die Marktfahrer aufgeht», erklärt Trachsel. Bis Mitte September – dann läuft die Frist ab – gingen bei der Gemeinde Steffisburg gut und gerne 80 bis 100 Anmeldungen mehr ein, als Marktstände verfügbar sind.

Dann beginnt das OK, die Stände zu verteilen. Dabei wird vor allem auf das Angebot der jeweiligen Bewerber geachtet. «Wir wollen für alle Besucher etwas bieten», sagt Trachsel. Den Vorzug erhalten Marktfahrende, die bereits seit vielen Jahren am Chrischtchindli-Märit dabei sind. «Dort wissen wir, dass das Angebot stimmt», begründet der Marktchef.

Bis Ende Oktober werden aus den weiteren Bewerbungen Marktfahrer mit passenden Produkten ausgewählt. «Da kann es auch sein, dass derjenige, der sich als Letzter beworben hat, trotzdem einen Platz erhält.»

225 Stände stehen bereit

In der Woche vor dem Chrischtchindli-Märit stehen für Markus Trachsel die letzten Abklärungen an: Er versichert sich etwa bei Geschäftseigentümern und Privatpersonen, ob auf deren Grund wie jedes Jahr Marktstände aufgebaut werden dürfen oder kümmert sich bei der Net­zulg AG darum, dass die Stromversorgung für alle Marktstände funktioniert. «Ausserdem muss der Transport der angemieteten Marktstände klappen», erklärt Trachsel. «Die beziehen wir unter anderem von der Stadt Thun, beispielsweise aber auch im solothurnischen Grenchen.»

Markus Trachsel ist der Marktchef. Bild: Patric Spahni

Wegen der Baustelle beim Landhaus muss der Markt heuer mit etwa zwanzig Ständen weniger auskommen als in vergangenen Jahren. «Die langjährigen Marktfahrer, die ihre Waren sonst jeweils in der Zone der Baustelle anbieten, konnten wir umplatzieren», erklärt Trachsel.

An den verbleibenden rund 225 Ständen sollen die erwarteten 15'000 Besucher dennoch auf ihre Kosten kommen. «Die intensiven Vorbereitungen enden jeweils in einem schönen und besinnlichen Markt», freut sich Trachsel. «Wenn die Besucher zufrieden sind, hat sich der Aufwand gelohnt.»

Thuner Tagblatt

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