Zum Hauptinhalt springen

Gewinnen? Ein Verlustgeschäft

Meister zu werden, ist nicht lukrativ, wie das Beispiel von Wacker Thun zeigt. Rückläufig sind nach dem Titelgewinn auch die Zuschauerzahlen.

Adrian Horn
Mai 2018: Die Thuner Spieler jubeln zur gewonnenen Meisterschaft nach dem vierten Playoff-Finalspiel gegen Pfadi Winterthur.
Mai 2018: Die Thuner Spieler jubeln zur gewonnenen Meisterschaft nach dem vierten Playoff-Finalspiel gegen Pfadi Winterthur.
Melanie Duchene, Keystone

Der nach Wacker-Heimspielen übliche Talk im Halleneingang ist vermeintlich zu Ende, da ergreift Martin Rubin das Mikrofon. Er schaut in die Menge und sagt: «Es würde mich riesig freuen, wenn möglichst viele von Ihnen am Samstag nach Gümligen kommen und uns unterstützen würden.»

Das war vor zehn Tagen und geschah im Anschluss an die Partie der Thuner gegen Gossau. Des Coachs Appell war nur bedingt erfolgreich: 880 Leute wohnten im Champions-League-Exil der Begegnung gegen den norwegischen Meister Elverum bei. Das war zwar ein deutlicher Anstieg gegenüber dem ersten Heimspiel, als bloss 520 Menschen zugeschaut hatten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen