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Grosser Rat zeigte Verständnis für Thuner Probleme

Beim Lauitor soll sich der Verkehr künftig weniger stauen. Der Grosse Rat überwies das entsprechende Postulat einstimmig.

Grossrätin Madeleine Amstutz (SVP) aus Sigriswil wollte mit diversen Massnahmen erreichen, dass die Leute vom rechten Thunerseeufer nicht immer wieder auf der Hofstettenstrasse im Stau stehen. In ihrer Motion forderte sie zum Beispiel das Einbahnregime, um die Thuner Innenstadt wieder aufzuwerten, und einen Tunnel zu bauen, um das Lauitor umfahren zu können.

Der Grosse Rat behandelte die Motion am Mittwoch während rund einer Stunde und zeigte weitgehend Verständnis für die Nöte der Autofahrer, für die sich Am­stutz starkmachte. Doch er wollte weniger weit gehen als die Sigriswilerin. Drei von vier Forderungen der Motion lehnte er ab, nahm aber Punkt 3 in Form des weniger verbindlichen Postulats mit 114 Ja- und ohne Gegenstimmen an. Er lautet: «Verbesserungsmassnahmen einzuleiten, sodass der Verkehrsfluss beim Lauitorkreisel besser und gleichmässiger fliesst.»

Forum zur Problemlösung

Regierungsrat Christoph Neuhaus (SVP) machte sich vor der Debatte für das Thuner Verkehrsregime stark, räumte aber ein, dass sich der Verkehr auf der Hofstettenstrasse vor dem Lauitor regelmässig staue. «Aber das war schon früher so!» Neuhaus kündete zudem an, dass Kreisoberingenieur Markus Wyss mit Vertretern der betroffenen Gemeinden in einem Forum nach Lösungen suchen werde.

In der Debatte verliefen die Meinungen grösstenteils entlang der Parteigrenzen. Während das rot-grüne Lager betonte, nach Abschluss der Bauarbeiten sei die Verkehrssituation in und um Thun viel besser geworden, vertraten die Bürgerlichen die Gegenposition. Für die feineren Zwischentöne sorgten neben anderen die beiden Grossräte aus der Thuner Exekutive: Stadtpräsident Raphael Lanz (SVP) und Gemeinderat Peter Siegenthaler (SP).

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