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«Grossprojekte brauchen Geduld und Verständnis»

Sie wollen in den Steffisburger Gemeinderat: Wir nehmen acht Kandidierende unter die Lupe. Heute Ursulina Huder (SP).

Welche Schwerpunkte möchten Sie künftig setzen, von denen auch Ihre Enkelkinder noch profitieren werden?

Die Balance zwischen Investitionen in die Infrastruktur der Gemeinde und den Finanzen ist mir ein grosses Anliegen. Mit allem Herzblut werde ich mich weiter einsetzen, dass die Gemeinde den finanziellen Spielraum hat, Investitionen zu tätigen, ohne einen Schuldenberg oder verwahrloste Liegenschaften zu hinterlassen. Gesunde Finanzen geben Spielraum für Umwelt, Soziales und Investitionen in die Infrastruktur. Jede andere Finanzpolitik führt dazu, dass dereinst hohe Schuldzinsen abzuzahlen sind. Schon in der Bibel steht: Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist ...

Was bedeutet Steffisburg für Sie?

Der Ort, an dem meine Familie und meine Freunde leben und wir unser Zuhause haben.

Wo besteht in Steffisburg der grösste Handlungsbedarf?

In der Geduld und dem Verständnis der Bevölkerung, dass Grossprojekte viel Zeit brauchen und man auch einmal zugunsten der Allgemeinheit auf Eigeninteresse verzichten sollte.

Wenn Sie von Steffisburg wegziehen würden – wohin würden Sie am ehesten ziehen – und warum?

Nach Schwendibach, weil es schon bald zu Steffisburg gehört, schön gelegen ist und noch keine SP-Sektion hat.

Was ist ausserhalb der Politik Ihre grösste Leidenschaft?

Mit meinen Enkelkindern Sport- und Kulturveranstaltungen besuchen, wandern mit Hund und Ehemann, Vereine und Menschen in Steffisburg, lesen, stricken, mit Lego bauen oder Ikea-Möbel zusammenbauen – das aber nur mit meinem Sohn Marc.

Welches ist Ihr Lieblingsort in Steffisburg – und warum?

Der Dorfplatz bei den Music Days oder sonst einem Fest, die Musterplatzhalle, wenn Handball gespielt wird, die Aula, wenn Musik erklingt, die Dorfkirche am Sonntagvormittag, die Alte Schmitte am Freitagabend und immer wieder die Zulg.

Wir stellen Ihnen zwei Kandidierende pro Liste (SVP/FDP, SP, EDU/EVP, BDP/GLP) vor, die am 25. November in den Gemeinderat gewählt werden wollen. Sie wurden von ihrer jeweiligen Partei fürs Interview ausgewählt.

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