«Habe mich politisch weiterentwickelt»

Thun

Thuner Wahlen Wir fühlen den Gemeinderatskandidierenden auf den Zahn. Heute Simon Werren (BDP).

Sie haben 2014 von allen Kandidierenden, die diesmal wieder antreten, am wenigsten Stimmen erhalten. Was motiviert Sie, trotzdem wieder zu kandidieren?
Seit dem Jahr 2014 ist einige Zeit vergangen. Ich habe mich politisch weiterentwickelt und möchte einmal mehr Vollgas geben für die Stadt Thun und natürlich auch für die BDP.

Was bedeutet Thun für Sie?
Thun ist eine lebenswerte Stadt. Es ist möglich, das Wohnen, die Arbeit und die Freizeit in Thun und in der Region Thunersee zu verbringen.

Wo hapert es in Thun?
Manchmal fehlt ein bisschen der Drang, etwas Neues zu wagen, das nicht schon in anderen Gemeinden und Städten praktiziert wird. Doch das ist ja vielleicht auch gut so? Konkrete Massnahmen umzusetzen, dauert in Thun lange. Das ist aber auch auf Kantons- und Bundesebene so. Dafür können sich alle Bürgerinnen und Bürger einbringen.

Was lieben Sie an Thun?
Thun ist ein Ort, der gut gelegen ist. Man ist schnell am See, in den Bergen oder auch in Bern. Einfach schön, in dieser Stadt zu leben.

Welche Schwerpunkte möchten Sie als Gemeinderat setzen?
Wichtig ist, dass die Stadt Thun auch weiterhin eine hohe Lebensqualität aufweist. Einsetzen würde ich mich für eine Stadt, die für alle Verkehrsteilnehmer gut zu erreichen ist. Thun soll auch für bestehende und neue Unternehmen attraktiv sein. Zudem ist mir wichtig, dass die Stadt gute Infrastrukturen für den Sport bieten kann.

Wenn Sie die Stadt als Wohnort verlassen würden – wohin würden Sie am ehesten ziehen?
Thun ist das Tor zum Oberland. Daher könnte ich mir nur eine Nachbargemeinde von Thun vorstellen, um möglichst schnell wieder in Thun zu sein …

Mit welcher Person möchten Sie gerne einmal ein paar Runden auf dem Thuner Riesenrad drehen – und warum?
Mit Angela Merkel. Sie hat eine grosse politische Erfahrung und könnte einiges erzählen über ihre lange politische Karriere.

Was ist ausserhalb der Politik Ihre grösste Leidenschaft?
Ich geniesse die Zeit mit meiner Familie. Zudem besuche ich wenn möglich jeden Freitag die Trainings des TV Einigen.

Wenn Sie mit einer Zeitmaschine in die Thuner Vergangenheit reisen könnten – welche Epoche würden Sie wählen?
Das 16. Jahrhundert. Thun entwickelte sich damals zu etwas, das die Stadt noch heute ist. Sie wurde zum Zentrum der Thunerseeregion.

Welches ist Ihr Lieblingsort in Thun?
Die Strättligburg. Man hat dort einen schönen Überblick über die Stadt Thun.

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