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Höhere Libero-Preise sorgen für Ärger

Das neue Tarifsystem, das seit dem Wochenende gilt, erhitzt die Gemüter. Gerade in der Region Thun stiegen die Preise zum Teil massiv. Das sorgt auch für viele Leserbriefe und Onlinekommentare.

Wer per S-Bahn unterwegs ist, zahlt mit dem Zonensystem des Libero-Tarifverbunds künftig unter Umständen deutlich mehr. Auch sonst sorgen die Preisanpassungen für viele verärgerte Kommentare.
Wer per S-Bahn unterwegs ist, zahlt mit dem Zonensystem des Libero-Tarifverbunds künftig unter Umständen deutlich mehr. Auch sonst sorgen die Preisanpassungen für viele verärgerte Kommentare.
Patric Spahni

Seit dem Wochenende gehören die Region Thun und Teile des Oberlands zum Libero-Tarifverbund. Das bedeutet: Man kauft sich ein Ticket oder ein Abonnement nicht mehr für eine einzelne Strecke, sondern für eine gewisse Anzahl Zonen, in welchen man sich dafür uneingeschränkt bewegen kann.

Doch die Einteilung der neuen Zonen führt zum Teil zu massiven Preiserhöhungen, wie der Fall von Claude Tresch aus Steffisburg zeigt. Der 46-Jährige müsste für seinen Arbeitsweg nach Gümligen und zurück künftig 845 Franken mehr pro Jahr bezahlen. Während ihn das bisherige Streckenabonnement 1815 Franken kostete, schlägt das neue 7-Zonen-Abonnement mit 2660 Franken zu Buche.

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