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«Ich habe viel für die Zukunft gelernt»

Das Kadettenjahr neigt sich dem Ende zu – und damit auch Yannic Reusts Zeit als Hauptmann. Der 15-jährige Thuner blickt auf sechs zeitintensive und lehrreiche Monate zurück und freut sich auf den bevorstehenden Kadettenball.

«Kadettenhauptmann zu sein, ist anspruchsvoll – aber vor allem auch ein tolles Erlebnis», sagt Yannic Reust. Der 15-jährige Thuner ist seit März im Amt, der Ausschiesset, Höhepunkt des Kadettenjahrs, steht kurz bevor.Doch zurück zum Anfang: «Da haben mir viele gratuliert und sich mit mir gefreut», erinnert sich Reust, der als erstes Mitglied seiner Familie bei den Kadetten dabei ist.

Kritische Stimmen gab es kaum, nur einige wenige hätten gefragt, ob es ihm nicht zuwider sei, am Ausschiesset vor versammeltem Korps eine Rede zu halten. «Für mich ist das eine Ehre», sagt der Hauptmann. «Ich wusste ja schon von meinen Vorgängern, was da auf mich zukommt.» Mehr noch als auf die Rede freue er sich aber auf den Ausschies­setumzug und auf den Kadettenball, ergänzt Reust.

«Es wird viel erwartet»

«Die grösste Herausforderung war, im letzten halben Jahr alle Termine unter einen Hut zu bekommen», sagt Yannic Reust. Neben der Schule treibt der Hauptmann sommers wie winters gerne Sport, er spielt bei den Kadetten Waldhorn und in der Schülerband Trompete. Zudem ist Reust auf Lehrstellensuche, nach Schulabschluss nächsten Sommer möchte er Mediamatiker werden.

Weiter gab es im Kadettenjahr zahlreiche Termine wahrzunehmen, als Hauptmann organisierte Reust zudem eine Kaderfeier, die Afterhourparty nach dem Kadettenball und weitere interne Veranstaltungen. Momentan besucht er den Tanzkurs zur Vorbereitung auf den Ball. «Als Hauptmann muss man Verantwortung übernehmen, es wird viel von einem erwartet», sagt Yannic Reust und fügt hinzu: «Ich würde aber nichts ändern wollen. Durch diese Erfahrung habe ich sehr viel für die Zukunft gelernt.»

Erfolg an Kadettentagen

Für Reust ist klar: «Das bisherige Highlight meiner Amtszeit waren die Kadettentage in Huttwil am vergangenen Wochenende.» Dort holte sich das Thuner Korps das Stadtstafetten-Fähnlein. «Das ist ein Erfolg», freut sich der Hauptmann. Es schwingt auch etwas Wehmut mit, wenn er von seiner Kadettenzeit erzählt: Bereits seit der 4. Klasse ist er dabei, engagiert sich in Musik und Sport.

Ausserdem habe er im Korps seine besten Freunde kennen gelernt: «Man ist mit Menschen zusammen, die dieselben Interessen teilen.» Nun ist die Zeit im Korps bald vorbei, sie endet für Reust mit dem Abschlusskonzert im Februar. Eins ist aber klar: «Ich möchte bei Bedarf weiterhin in der Kadettenmusik aushelfen und auch als Freiwilliger an den Kadettentagen dabei sein.» Er freut sich sichtlich, dass er seine Uniform doch nicht ganz an den Nagel hängen muss.

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