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Im Dorf ist Ruhe eingekehrt

An der Gemeindeversammlung in Wattenwil gab es Lob für Gemeinderat und Verwaltung.

Wattenwil kämpfte vor einigen Jahren mit einer schwierigen Finanzlage. Diese Zeiten sind nun vorbei.
Wattenwil kämpfte vor einigen Jahren mit einer schwierigen Finanzlage. Diese Zeiten sind nun vorbei.
Iris Andermatt

Nach den turbulenten Zeiten, insbesondere wegen der schlechten Finanzlage der vergangenen Jahre, hat sich die Lage in Wattenwil normalisiert. Diese Entspannung spüren auch die Bürger. Die Gemeindeversammlung vom Donnerstag verlief ruhig, ohne Diskussionen und ohne Fragen zum Budget 2019, das bei Ausgaben von 18,35 Millionen Franken und gleich bleibender Steueranlage von 1,94 Einheiten ausgeglichen abschliesst.

Für den Gemeinderat und die Verwaltung gab es sogar Lob von der Präsidentin der SVP, Iris Rivas: «Im Namen der SVP darf ich ein Lob aussprechen, wir sind zufrieden mit euch.» Mit noch mehr Enthusiasmus lobte der ehemalige Singlehrer Peter Gerber (Jahrgang 1931) die Mitarbeitenden der Verwaltung: «Über die Freundlichkeit habe ich mich sehr gefreut.»

Die Aufgaben, die in Wattenwil noch anstehen, sind nach wie vor mannigfaltig. Unter anderem in Sachen Infrastruktur, Strassenbau und Wasserverbauungen «ist noch viel zu tun», sagte Gemeindepräsident Peter Hänni (FDP).

Es geht Schlag auf Schlag

Die Vorbereitungen für die Zukunft beginnen bereits Anfang 2019. Am 9. Januar findet eine Informationsveranstaltung zu den Anpassungen im Baureglement statt. Die Mitwirkung dazu dauert bis zum 3. Januar. Am 24. Januar informiert die Arbeitsgruppe Fusionsabklärungen für die Bürger aller drei beteiligten Gemeinden Forst-Längenbühl, Pohlern und Wattenwil über die bisherigen Erkenntnisse und das weitere Vorgehen.

In seiner Rückschau auf den sogenannten Bevölkerungsworkshop vom 1. November betonte Gemeindepräsident Hänni, wie wichtig es für den Gemeinderat und ihn persönlich sei, dass die Bevölkerung in alle Vorhaben der Gemeinde miteinbezogen werde: «An dem Workshop haben über 60 Personen teilgenommen, die Mehrheit der Ergebnisse ist objektiv zielgerichtet, das hat mich gefreut», so Hänni.

Aufgegriffen wurden unter anderem die Themen Bautätigkeit, Verkehr, ÖV, erneuerbare Energie sowie Förderung generationenübergreifender Projekte und neues Wohnen im Alter.

Änderungen bei Haltestellen

Die problematische Verkehrssituation rund um die Bushaltestelle in der Postgasse war auch ein Thema an diesem Workshop. «Die Lösung dieser schwierigen Situation wollen wir rasch angehen», versprach Hänni weiter. Gemeinderat Jürg Soltermann (SVP) informierte zudem, dass die bisherigen, inoffiziellen Bushaltestellen Obere Zelg, Lidibouch und Rain ab dem Fahrplanwechsel wegen geringer Frequenz eingestellt werden.

Wegen geringer Nutzung werden auch die beiden bisherigen Standorte der Abstimmungsurnen Längmatt und Grundbach ab 1.1.2019 aufgehoben. Die persönliche Stimmabgabe kann danach nur noch im Wahllokal bei der Gemeindeverwaltung getätigt werden.

Für besondere Leistungen ehrte Gemeinderat Manuel Liechti (FDP) Christa von Niederhäusern (erste Pumptrack-Race-Weltmeisterin), Michel Yao (Mediamatiker EFZ, Gold an den Swiss Skills), Nadia Reinhard (Drogistin EFZ, kantonales Bestresultat), Jürg Soltermann (Kegler, Kantonemeister mit dem Kanton Bern, Schweizer Meister mit KK River Boys), Peter Burri (Armbrustschütze, zweiter Rang Mannschaftsmeisterschaften), Jonathan Zurbrügg (Assistenztrainer, Schweizer Meisterschaft Juniorinnen U-21 UH Berner Oberland). Ein besonderer Dank ging an Urs Kriesi für seine Verdienste beim FC Wattenwil. Kriesi ist seit 50 Jahren Mitglied des FC Wattenwil, davon war er 16 Jahre Präsident und insgesamt 36 Jahre im Vorstand.

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