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Kein Antragsrecht für Ausländer

Mit einer Motion wollten Stadtratsmitglieder von Grünen, SP und BDP die Grundlagen für ein Antragsrecht für Ausländer schaffen – analog dem Jugendvorstoss. Das Ansinnen fand auch nach der Umwandlung in ein Postulat keine Mehrheit.

Die Motion scheiterte im Thuner Stadtrat mit 24 zu 14 Stimmen (Archivbild).
Die Motion scheiterte im Thuner Stadtrat mit 24 zu 14 Stimmen (Archivbild).
Markus Hubacher

Ausländerinnen und Ausländer sollen politisch ein Wörtchen mitreden können: Das war die Idee hinter einer Motion, die ­Roman Gugger (Grüne), Till Weber (Junge Grüne), Alice Kropf (SP), Susanna Ernst (BDP) und weitere Mitunterzeichnende im Stadtrat eingereicht hatten.

Analog dem Jugendvorstoss, mit dem Jugendliche unter 18 Jahren bei mindestens 40 Unterschriften ein Anliegen einreichen können, sollten die Grundlagen für ein Antragsrecht der Ausländer ­verankert werden. Die Motionäre zeigten sich überzeugt: Für die Integration wäre diese Möglichkeit der politischen Mitwirkung von Nutzen.

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